Zum sechsten Mal wird eine Weltmeisterschaft im Indiaca ausgetragen. Die diesjährige WM findet in Luxemburg statt und nachdem am Dienstag schon die offizielle Eröffnungszeremonie abgehalten wurde, werden vom 3. bis 6. August nun die Wettkämpfe im Gymnase der Coque steigen. Die fünf teilnehmenden Nationen, die während vier Tagen um die Medaillen kämpfen werden, sind Estland, Deutschland, die Schweiz, Belgien und der Gastgeber Luxemburg. Der Weltmeister wird in sechs verschiedenen Kategorien ermittelt, wobei Luxemburg in deren fünf eine Mannschaft stellen wird: Damen-, Herren- und Mixed-Open sowie Herren- und Mixed-Seniors (40+).
Die Luxemburger Mannschaften gehen mit berechtigten Hoffnungen auf Medaillen in dieses Turnier. Vor allem im Mixed rechnet man sich gute Chancen aus. „Wir kommen aus einer sehr intensiven Vorbereitung. Die Spieler und Spielerinnen verfügen über enorme Erfahrung. Das Mixed-Team wurde nach der endgültigen Kadernominierung aus den Herren- und Damen-Teams zusammengestellt. Die Vorbereitung war also etwas kürzer, dennoch konnten Spielzüge eintrainiert werden, an verschiedenen Schrauben wurde gedreht und einige Details verbessert. Wir wollen die Silbermedaille der letzten WM toppen“, so ein selbstbewusster Trainer Rouven Watgen. „Trotzdem kann die Tagesform entscheidend sein, und aufgrund der Doppelbelastung und des strammen Programms kann ein Spieltag entscheidend sein“.
Intensive Vorbereitung
Bei den Damen war die Vorbereitung sehr intensiv. Neben zwei wöchentlichen Trainingseinheiten auf dem Spielfeld war ab dem Monat Juni auch eine Einheit im Kraftraum vorgesehen. Von den ursprünglich 16 nominierten Spielerinnen wurde der Kader vor der WM auf zehn reduziert und „man merkte den Spielerinnen an, dass ab diesem Moment das Mentale eine Rolle spielt“, so Trainer Marc Burelbach. „Selbstverständlich herrschen eine gewisse Anspannung und Aufregung, aber auch die Vorfreude nach sehr intensiven Monaten der Vorbereitung ist zu sehen und zu spüren.“ Bei den Damen wurden taktische Varianten einstudiert und individuelle Techniken der Spielerinnen verbessert.
Für die Herrenmannschaft wurde mit Andrey Gorbachev ein ehemaliger Volleyball-Profi für das Herren-Open verpflichtet, der seine großen Erfahrungen einbringen soll. Als der Luxemburger Indiaca-Verband bei Gorbatchev anfragte, war er sofort bereit, „diese neue Aufgabe anzunehmen“. Er will mit seiner Mannschaft so weit wie möglich im Turnier kommen: „Wir wollen versuchen, das Finale zu erreichen.“
An den ersten drei Spieltagen ist das Gymnase in drei Spielfelder aufgeteilt, während am letzten Finaltag ein einziges Spielfeld als „Center Court“ zur Verfügung stehen wird. Zudem können Interessierte die Begegnungen am Finaltag live bei „apart TV“ im Streaming sehen. Der Eintritt ist kostenlos.
Programm
Mittwoch, 3. August:
Qualifikationsrunde im Gymnase (Coque) – erstes Spiel: 8.45 Uhr, letztes Spiel: 20.00 Uhr
Donnerstag, 4. August:
Qualifikationsrunde im Gymnase (Coque) – erstes Spiel: 9.30 Uhr, letztes Spiel: 20.00 Uhr
Freitag, 5. August:
Halbfinalspiele und Platzierungsspiele im Gymnase (Coque) – erstes Spiel: 13.00 Uhr, letztes Spiel: 20.00 Uhr
Samstag, 6. August:
Finalspiele und Abschlusszeremonie im Gymnase (Coque) – erstes Spiel: 8.45 Uhr, letztes Spiel: 19.00 Uhr
Das detaillierte Programm gibt es auf www.indiaca.lu
Luxemburger Teams
Damen Open: Eve Albers, Romy Bertemes, Karolina Complak, Nathalie Gerson, Catherine Haentges, Rachel Hoffmann, Karin Moelee, Jil Schmitz, Tanja Thielen, Cheyenne Wagner
Herren Open: Pol Faber, Michel Faust, Nicolas Jacobs, Tim Kraemer, Sebastian Lang, Lou Megen, Eric Lipperts, Henri Schmitz, Rouven Watgen, Laurent Weber
Mixed Open: Albers, Complak, Faber, Faust, Jacobs, Lang, Nipperts, Schmitz, Thelen, Weber
Herren Seniors: Paul Assel, Mike Derneden, Ben Ewers, Pascal Feltes, Marc Neuens, Charles Reinig, Axel Ritter, Mike Schoos, Claude Trierweiler, Andre Weber
Mixed Seniors: Assel, Derneden, Ewers, Feltes, Tessy Kinn, Claudine Maller, Neuens, Ritter, Schoos, Tania Theis-Hubert
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