Rümelingen (38), Kayl/Tetingen (37) und Rosport (36) liefern sich ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Der CSO hat seine Hoffnungen allerdings noch nicht abgehakt, denn mit einem Dreier morgen würde der vorjährige Barragist sich bis auf drei Zähler an Platz drei herantasten.
Das Programm
Sonntag um 16.00 Uhr:
Rosport – CS Oberkorn
Wormeldingen – Beggen
Erpeldingen – Harlingen/Tarchamps
Hostert – Steinfort
Rümelingen – Lintgen
Mondorf – Kayl/Tetingen
Monnerich – Diekirch
Rosport gegen CSO heißt das Schlagerspiel. Die Gäste stehen unter Druck. Eine Niederlage „um Camping“ und die Chancen auf einen der drei vorderen Ränge schrumpfen bedenklich. Rosport kaufte sich nach dem Remis gegen Steinfort durch einen Dreier in Monnerich zurück. Der CSO kann nicht auf ein Remis spekulieren, sondern muss mit offenem Visier auftreten.
Hervorragende Moral
Tabellenführer Rümelingen verfügt über die leichteste Aufgabe der drei Aufstiegsanwärter. Im Duell der Extreme startet die USR als haushoher Favorit. Die Hausherren kassierten aus den letzten sieben Spielen 19 Zähler und die Moral ist hervorragend. Kein Geheimnis ist, wo der Schuh in Lintgen drückt. Mit erst zwölf Toren leidet die Minerva an Ladehemmung und wartet auswärts noch immer auf den ersten Erfolg.
Kayl/Tetingen schob sich unterdessen an Rosport vorbei und reist nach Mondorf. Die Schützlinge von Jacques Muller kommen seit der Winterpause einfach nicht in Tritt. Die Union 05 möchte natürlich von diesem Durchhänger profitieren und keinen Boden gegenüber der Konkurrenz preisgeben.
Bei zehn Punkten Rückstand auf Platz drei und mit einem gewaltigen Polster auf die Abstiegszone ist die Saison für Erpeldingen quasi bereits gelaufen. Ob die Truppe von Patrick Grettnich etwa gegen Harlingen die Kurve kriegt? Der Neuling begibt sich jedenfalls zuversichtlich nach Erpeldingen und ist entschlossen, zu punkten.
Erfolgserlebnis
Wormeldingen vermochte seinen Vorsprung auf die Relegationsplätze im Nachholspiel am Mittwoch nicht auszubauen. Im direkten Vergleich gegen Abstiegskandidat Beggen gilt es allerdings am Sonntag, Farbe zu bekennen. Die „Wichtelcher“ ihrerseits verloren bekanntlich dreimal in Folge äußerst knapp und lauern sehnsüchtig auf ein Erfolgserlebnis.
In Hostert ist man mit dem bisherigen Saisonverlauf höchst zufrieden. Am 10. Oktober ereilte die USH die letzte Pleite und man erbeutete seitdem 18 von 24 Punkten. Steinfort feierte im Hinspiel seinen letzten Dreier und traf in 16 Spielen erst 14-mal ins Schwarze.
Zwei 1:0-Erfolge erlaubten Diekirch, sich in der Tabelle zu verbessern. Gastgeber Monnerich ließ sich vor eigener Kulisse dreimal überrumpeln und möchte seine Heimbilanz auf Kosten der Young Boys aufpolieren.
Zu Demaart
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