Dienstag13. Januar 2026

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Issinbajewa meldet sich zurück

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Die russische Volksheldin Jelena Issinbajewa hat sich nach einer eher schlechten Saison eindrucksvoll zurückgemeldet und holt Gold im Stabhochsprung bei der Heim-WM in Moskau.

Die Russin Jelena Issinbajewa wurde im möglicherweise letzten Wettkampf ihrer Karriere vor heimischem Publikum zum dritten Mal Weltmeisterin. Die 31 Jahre alte Weltrekordhalterin übersprang unter dem großen Jubel der Zuschauer als einzige Athletin 4,89 Meter und gewann damit vor Olympiasiegerin Jennifer Suhr aus den USA und der Weltjahresbesten Yarisley Silva aus Kuba (beide 4,82).

Logo" class="infobox_img" />«Jamais deux sans trois», dachte sich Robert Harting und gewann seinen dritten WM-Titel. (AFP)

Der Äthiopier Mohammad Aman ist neuer Weltmeister über 800 Meter. In 1:43,31 Minuten siegte er gestern vor Nick Symmonds aus den USA, der in 1:43,55 Minuten über die Ziellinie kam. Dritter wurde Ayanleh Souleiman aus Dschibuti in 1:43,76 Minuten. Olympiasieger, Titelverteidiger und Weltrekordler David Rudisha (Kenia) hatte seinen WM-Start verletzt abgesagt. Der neue Titelträger Aman hatte ihn aber schon zweimal auf Meetings geschlagen.

Aus das Diskus-Ass ist Verlass

Auf Diskus-Ass Robert Harting ist Verlass. Nach 2009 und 2011 gewann der Deutsche zum dritten Mal den Weltmeistertitel – unter Schmerzen. Trotz massiver Probleme im Rücken blieb er mit 69,11 Metern Herr im Ring.
Im Siebenkampf der Frauen heißt die neue Weltmeisterin Ganna Melnitschenko (Ukraine/6.586). Sie siegte vor Brianne Thesen-Eaton (Kanada/6.530).

Ihr Ehemann Ashton Eaton war zuvor Zehnkampf-Weltmeister geworden. Die Kenianerin Milcah Chemos Cheywa hat Gold über 3.000-m-Hindernis gewonnen und sich in neuer Jahresweltbestzeit von 9:11,65 Minuten gegen ihre Landsfrau Lidya Chepkurui durchgesetzt (9:12,55). Bronze sicherte sich Sofia Assefa aus Äthiopien (9:12,84). Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Julia Zaripowa (Russland) hatte ihren Start nach einem Trainingssturz verletzt abgesagt.

Im 400-Meter-Finale setzte sich Favorit LaShawn Merrit (43.74) mit großem Vorsprung durch. Der US-Amerikaner siegte vor Landsmann Tony McQuay (44.40) und dem Dominikaner Luguelín Santos (44.52).