Kudimbana konnte fast zeitgleich mit dem Pausenpfiff durch einen platzierten Kopfball den Rückstand auf 1:2 verkürzen.
Trainerstimmen
Frank Lessure (Diekirch):
„Nach einer harten Saison sind wir überglücklich, den Verbleib geschafft zu haben. Mein Team hat Charakter gezeigt. Nach unserer Führung brachten wir den Gegner selber wieder ins Spiel, weil wir Kudimbana nicht genug neutralisiert haben. Als wir in die Verlängerung gehen mussten, hatte ich Angst, wir würden physisch nicht mehr mithalten, doch es lief besser als erwartet. Ich bleibe Trainer in Diekirch.“Hasib Selimovic (Steinfort):
„Wir schießen ein reguläres Tor, das wir grundlos aberkannt bekommen. Fragen Sie den Schiedsrichter nach einem Kommentar, ich jedenfalls gebe keinen weiteren Kommentar ab. Es ist jedes Jahr das Gleiche.“
Nach dem Seitenwechsel dominierten die Sporting-Spieler das Geschehen. S. Oliveira, Kudimbana und Calado legten sich mächtig ins Zeug, um der Diekircher Abwehr das Leben zur Hölle zu machen. In der 65′ zirkelte Tahirsylaj einen Freistoß von der linken Seite perfekt auf den gut platzierten Kudimbana, der mit seinem zweiten Kopfballtreffer den hochverdienten Ausgleich herstellte. Bis zum Ende der regulären 90′ versuchten die Diekircher, das Spiel wieder in die Hand zu nehmen, allerdings sollte die Lessure-Truppe kein Mittel gegen die offensivstarken Steinforter finden. Der Sporting verlagerte die Angriffe immer mehr über die Aussenbahnen, doch Kudimbana wurde in Zwischenzeit von zwei und mehr Abwehrspieler überwiegend neutralisiert.
Optische Feldüberlegenheit
In den ersten 15′ der Verlängerung begannen wiederum die Diekircher mit einer optischen Feldüberlegenheit, doch vor dem gegnerischen Tor versagten die Brauereistädter kläglich. In der 108′ gab es Proteste im Steinforter Lager, als nach einer Flanke von Kudimbana der mit aufgerückte Kipulu zwar die Führung erzielte, das Tor jedoch wegen eines Fouls des Torschützen (gestreckter Fuß) aberkannt wurde.
Schließlich musste nach 120′ das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen, mit einem überglücklichen FC Young Boys Diekirch, der mit 6:4 am Ende den Verbleib in der Ehrenpromotion feiern konnte.
Zu Demaart
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