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«Implosion wäre schlecht»

«Implosion wäre schlecht»

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Mit Spannung war der diesjährige Kongress der FLAM („Fédération luxembourgeoise des arts martiaux“) erwartet worden. Die Nachbeben der Demission von zwölf Kader-Athleten der Judo-Nationalmannschaft blieben aber aus.

FLAM-Präsident Roland Lenert kam in seiner Ansprache allerdings auch nicht um die Entscheidung der Athleten umher: «Wir verlieren gute Judokas, aber sie allein setzen sich damit in eine Situation, die ihnen die Teilnahme an europäischen und internationalen Wettkämpfen unmöglich macht.»

Das FLAM-Komitee

Präsident: Roland Lenert, Vizepräsidenten: Fred Bertinelli, Norbert Bäcker (neu), Generalsekretär: Charel Stelmes, Kassierer: Stefan Mautes, Beisitzende: Fred Charlé, Misch Feidt, Jean-Claude Henry, Jean-Claude Roob, René Schilt, Nicolas Schiltz, Marc Schmit, Marc Schons, Norbert Welu, Pascal Zimmer (neu).

Vielmehr ging das Oberhaupt des Verbandes aber auch auf die Stagnation bei den Judo-Lizenzen ein: «Der Judo hängt seit fast 20 Jahren an der 1.000-Lizenzen-Marke fest. Die extreme Dynamik des Karate und die Öffnung zu anderen Sportarten hat es uns ermöglicht, 2012 über 4.000 Mitglieder zählen zu dürfen.»

Die Überlegung, den Verband in die einzelnen Sportarten aufzuteilen, schließt Lenert konsequent aus: «Es wäre falsch, eine Implosion zu bewirken. Wir möchten den einzelnen Verbänden mehr Autonomie zusprechen. Neue Strukturen bedeutet aber, dass neue Statuten nötig sind. Dies ist unser großes Projekt für das kommende Jahr.»

(Christelle Diederich/Tageblatt.lu)