Mittwoch14. Januar 2026

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Heim-WM für US-Skistar Miller vorbei

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Für US-Skistar Bode Miller ist die Heim-WM wegen einer im Super-G erlittenen Verletzung vorzeitig beendet.

Der 37-Jährige wurde nach Angaben des US-Skiverbands bereits am Donnerstag (Ortszeit) in einem Krankenhaus in Vail operiert. Der viermalige Weltmeister war auf der Raubvogel-Piste in Beaver Creek an einem Tor hängen geblieben, in der Luft gedreht worden und hart auf den Rücken gekracht. Ein Ski schlitzte ihm dabei unterhalb der Kniekehle die Wade auf. Dadurch wurde eine Sehne des Knies durchtrennt.

«Das ist eine riesige Enttäuschung, vor allem für ihn persönlich. Eine wirklich große Enttäuschung», sagte US-Herren-Chefcoach Sasha Rearick der Deutschen Presse-Agentur am Rande der Mannschaftsführersitzung in Beaver Creek. «Im Team haben wir aber auch andere Jungs, die gut gefahren sind, als Bode nicht dabei war. Wir müssen nach vorne schauen und einen Weg finden, das Beste aus der Situation zu machen. Ich bin zuversichtlich, dass wir in der Abfahrt und der Kombination auch so gut abschneiden werden.»

Erster Rennstart nach Verletzungspause

Der Super-G war Millers erster Rennstart in dieser Saison, vor zehn Wochen war er am Rücken operiert worden. «Dem Rücken geht es gut», sagte Rearick. Offen sei, ob Miller in dieser Saison noch ein Weltcup-Rennen bestreiten kann.

Nach dem WM-Aus für Ski-Star Bode Miller hofft der amerikanische Alpindirektor Patrick Riml auf eine Karrierefortsetzung des 37-Jährigen. «Bei Bode weiß man nie. Ich hoffe, er findet die Motivation, um nochmals Gas zu geben», sagte Riml. «Es kann sein, dass es ihn jetzt so anzipft, dass er erst recht deswegen weiter macht. Einfach, weil da noch ein paar Sachen sind, die er noch gewinnen will. Ich hoffe das. Denn der Skisport braucht Typen wie ihn», sagte Riml.