Sonntag11. Januar 2026

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Hansen und Tshilumba im Blickpunkt

Hansen und Tshilumba im Blickpunkt

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Frédérique Hansen läuft Rekord über 600 m, Elodie Tshilumba verbessert dreimal die Hochsprung-Bestleistung. Zweiter Platz für Luxemburg im Jugendvergleichskampf. Ein würdiger Abschluss der Hallensaison in der Coque.

Im Jugendvergleichskampf Luxemburg, Lothringen, Ludwigshafen und MTG Mannheim wurden recht viele persönliche Bestleistungen von den Minimes- und Scolaires-Jungen und Mädchen aufgestellt.

Bestleistungen im Ausland

Eine weitere Bestleistung wurde von Victoria Rausch, diesmal über die 60 m Cadettes-Hürden, in 9.06 Sekunden aufgestellt. Eine Zeit, die sie gleich zweimal sowohl in den Vorläufen als auch im Finallauf bei den Championnats de Champagne-Ardennes in Reims lief. Sie verbesserte die Bestleistung, die seit 1999 von Martine Brachtenbach gehalten wurde, um 6 Hundertstel.

Charel Grethen begann seine Saison in den Staaten mit einer sehr guten Leistung. Er lief für seine Universitätsmannschaft „the Bulldogs“ von Georgia /Ohio die 800 m in 1.50.59 Min. und blieb somit nur 45 Hunderstel von seiner Hallen-Bestleistung entfernt. Mit dieser Zeit klassiert er sich an fünfter Stelle der „all time top 10“-Liste der Georgia-Universität. Sein neuer Trainer Norton meint zu seinem Lauf, dass er ein Gewinn für die Schulmannschaft sei. In der 4 x 400-Staffel wurde er inoffiziell in 49.23 Sek. gestoppt.

Martine Nobili nahm an den Westdeutschen Meisterschaften in Dortmund teil. Sie lief in einem hektischen 800-m-Lauf 2.11.60 Min.

(MPT)

Doch die Krone setzte dem Vergleichskampf Elodie Tshilumba auf. Mit einer bemerkenswerten Sicherheit sprang das junge Mädchen nach übersprungenen 1,63 m jedes Mal im ersten Versuch zuerst die 1,70 m, was Einstellung der Minimes- und Cadettes-Bestleistung ist, die seit 2001 von Steffi Baldelli gehalten wurden sowie die JPEE-Norm. Dann wieder im ersten Versuch enteignete sie Noémie Pleimling mit 1,72 m von der Junioren-Bestleistung, aufgestellt 2011, um dann mit 1,75 m einen Zentimeter höher zu springen als die Espoirs-Bestleistung von Liz Kuffer von 2008.

Diese Leistung ist die Norm der „Jeux de la Francophonie. Sie versuchte sich dann noch an 1,77 m, was einen Zentimeter höher gewesen wäre als der nationale Rekord, ebenfalls von Liz Kuffer, gehalten seit 2011.

Gute Leistungen

Vom Jugendvergleichskampf sind noch folgende gute Leistungen zurückzubehalten. Minime Philippe Hilger verbesserte zwei persönliche Bestleistungen über 60 m in 7.84 Sek. sowie im Hochsprung mit 1,66 m. Nils Liefgen konnte sich ebenso zweimal steigern und zwar über 60 m Hürden in 9.86 Sek als auch im Kugelstoßen mit 11,40 m. Thierry Kieffer lief die 1.000 m in 2.52.05 um 3 Sekunden schneller als bisher, derweil Maurice Rudault sich in 10.02 Sek. um 30 Hundertstel über 60 m Hürden steigerte. Valentin Moll warf die Kugel auf 11,03 m. Bei den Scolaires sprang Loïc Rudault gute 5,26 m im Weitsprung.

Lena Kieffer lief Saison-Bestzeit über 800 m in 2.40.56 Min. vor Sally Mossong, die sich in 2.42.87 Min. um eine Sekunde verbesserte. Lena Kemp sprang mit 4,35 m 10 cm weiter als bisher. Bei den Minimes lief Marlene Moll Saison Bestzeit über 60 m in 8.10 Sek., Sophie Klopp Sowa setzte sich knapp in 2.27.37 Min. vor Céline Van Landeghem durch. Soraya De Sousa kam in 9.73 Sek. über die 60 m Hürden.

Rekordzeit

Einige Athleten hatten noch nicht genug vom Dussmann Meeting vom Samstag und traten somit nochmals am Sonntag beim 3. Regio-Meeting an. Frédérique Hansen, die am Vortag hart mit Laurence Jones über 400 m zu kämpfen hatte, wollte trotzdem ihrer Saison noch ein Highlight aufsetzen. Sie lief die 600 m in der Rekordzeit von 1.31.82 Min. und verbesserte somit die vom Verband gesetzten Mindestleistungen der Seniorinnen von 1.32.00 Min. sowie desgleichen die der Espoirs von 1.34.00. Sie verbesserte ihre eigene Bestleistung von 1.34.22 Min. um fast drei Sekunden.

Lionel Evora Delgado lief in den Vorläufen der 60 m 7.12 Sek., war leider übermotiviert im Finallauf und leistete sich einen Fehlstart. Tom Hutmacher versuchte über 200 m die JPEE-Norm zu laufen, schrammte aber um 12 Hundertstel in 22.32 daran vorbei.

Zu erwähnen bleiben noch die 4,10 m im Stabhochsprung von Roy Michel sowie die persönlichen Bestleistungen der beiden Cadets Ben Kiffer und Donald Kieffer mit jeweils 3,60 m.