„Der Gegner ist, am Niveau gemessen, näher an Frankreich dran als Visé“, erklärt Nationaltrainer Luc Holtz.
Das Aufgebot
Tor: Jonathan Joubert (F91), Marc Oberweis(Jeunesse)
Abwehr: Ante Bukvic, Tom Siebenaler (beide D03), Dan Collette, Clayton De Sousa, Eric Hoffmann (alle Jeunesse), Massimo Martino (RMHB), Jacques Plein (Etzella), Tom Schnell(Fola)
Mittelfeld: Gilles Bettmer, Michel Kettenmeyer (beide D03), Dimitri Kitenge (RMHB), Tom Laterza (Sedan/F), Charles Leweck, René Peters (beide Jeunesse), Ben Payal (F91)
Angriff: Mirko Albanese, Aurélien Joachim (beide D03), Dan Da Mota (F91).
Nicht zufrieden zeigte er sich mit der Leistung gegen den belgischen Zweitdivisionär am vergangenen Mittwoch und machte dies beim Training am Dienstag den Spielern klar. „Wer gegen Köln nicht zeigt, dass er gegen Frankreich dabei sein will, den wechsele ich sofort aus.“ Damit reagiert Luc Holtz auf die Nachlässigkeiten gegen Visé. „Wir müssen unsere Tugenden wie Disziplin, Organisation, Herz und Aggressivität in die Waagschale werfen. Wenn wir dies nicht tun, haben wir gegen jeden Gegner aus dem Profibereich Probleme“, so Holtz weiter.
Gegen den Bundesligisten werden, im Hinblick auf das Frankreich-Spiel, verschiedene Varianten ausprobiert. Alles hängt davon ab, ob „Sélectionneur“ Laurent Blanc am Mittwoch Franck Ribéry in den Kader beruft. Am Dienstag war er jedenfalls zur Beobachtung des Bayern-Stars in der Allianz-Arena in München. „Von dieser Personalentscheidung hängt viel ab. Wenn er berufen wird, müssen wir taktisch darauf reagieren“, sagt der Nationaltrainer. Im Kölner Südstadion soll vor allem der defensive Block gestärkt und wieder Ruhe in den Spielaufbau gebracht werden.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können