Geballte Offensiv-Power ist garantiert und verspricht feinste Fußballkost wenn im Achtelfinale der Champions League die beiden torgefährlichsten Mannschaften aller im Wettbewerb verbliebenen 16 Teams aufeinandertreffen. Englands Vizemeister Manchester City fordert Spaniens Titelträger FC Barcelona am Dienstag (18.02.14/20.45 Uhr) zum ersten Duell und betritt dabei äußerst selbstbewusst Europacup-Neuland. Denn bisher war für die Citizens stets nach der Gruppenphase Endstation.
Achtelfinale
Hinspiele
Dienstag (18.02.14) 20.45 Uhr:
Man. City – FC Barcelona
Leverkusen – Paris SGMittwoch (19.02.14) 20.45 Uhr:
AC Mailand – Atletico
Arsenal – Bayern München25. Februar:
St. Petersburg – Dortmund
Olympiakos – Man. United26. Februar:
Galatasaray – Chelsea
Schalke 04 – Real MadridRückspiele: 11.3., 12.3., 19.3., 20.3.
In die erste K.o.-Runde geht Manchester mit der Referenz von 117 Toren in seinen bisherigen Saison-Pflichtspielen, für Lionel Messi und Co. wurden immerhin 111 Treffer registriert, zehn allein in den beiden letzten Ligaspielen. Am Wochenende feierten die Katalanen mit dem 6:0 gegen Rayo Vallecano eine gelungene Generalprobe wie auch Manchester mit dem 2:0 im FA Cup gegen den FC Chelsea.
Besser könnte die Werbung für den Achtelfinal-Knaller kaum sein. „Jetzt beginnt die wichtigste Phase der Saison, und wir sind gut drauf“, tönte Barças Routinier Carles Puyol und erwartet voller Respekt zwei Spiele auf Augenhöhe.
Dagegen stichelte Abwehrspieler Dani Alves in den spanischen Medien gegen Manchester: „ManCity wird nie Barça sein. Es ist ein Fußball-Klub, der auf großen Transfers basiert. Barça hingegen hat eine Geschichte und eine Klasse, deren Ursprung viele Jahre zurückliegt.“
Ein Teil dieser Geschichte steht nun in Manchester unter Vertrag. Denn Finanzboss Ferran Soriano war einst Vizepräsident und Generalmanager in Barcelona und Sportdirektor Txiki Begiristain erfolgreich von 2003 bis 2010 beim 22-maligen spanischen Champion tätig. Außerdem stehen bei Manchester in Javi Garcia, Jesus Navas, Alvaro Negredo und David Silva vier Iberer im Kader.
PSG klarer Favorit
Im Spiel um weitere Champions-League-Millionen muss Leverkusen, einer von noch vier deutschen Vereinen, gegen Frankreichs Meister Paris Saint-Germain bestehen. Bayer hofft auf ein Ende der Ergebniskrise. Die entscheidende Frage: Wie ist Ibrahimovic zu stoppen?
Schwedens Superstar und die „Weltauswahl“ von PSG kommen für Bayer Leverkusen zur Unzeit in die BayArena. Denn die Ergebniskrise der Werkself ist offensichtlich: Von zuletzt sieben Pflichtspielen verlor der Bundesliga-Zweite fünf und blamierte sich dabei im DFB-Pokal beim Viertelfinal-Aus gegen den Zweitligisten Kaiserslautern (0:1) kräftig. Gleichwohl wollen Trainer Sami Hyypiä und seine Profis nun unter den Top 16 der europäischen Königsklasse gegen Frankreichs millionenschwer verstärkten Titelträger bestehen.
Im Gegensatz zu Bayer verlief die Generalprobe der Pariser für den Königsklassenauftritt positiv: Gegen Valenciennes FC gab es am Freitag in der Ligue 1 ein 3:0 mit Treffern von Ibrahimovic und Ezequiel Lavezzi sowie einem Eigentor. Paris ist nach 25 Spieltagen mit 58 Punkten souveräner Tabellenführer.
Zu Demaart
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