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Fußball-Profis mit Konto in Luxemburg

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Einige Spieler der "Diables Rouges" sollen über Konten in Luxemburg Geld am belgischen Fiskus vorbeischleusen. Ermittlungen wurden nun eingeleitet.

Der belgische Fiskus hat Ermittlungen zu Finanzkonstruktionen belgischer Nationalspieler eröffnet. Einige von ihnen sollen Konten in Luxemburg besitzen. Dies meldet Le Soir am Dienstag und beruft sich auf De Morgen. Seit der «Luxleaks»-Affäre steht Luxemburg im Fokus der Ermittlungen.

Von den «Diables Rouges» stehen vor allem Eden Hazard, Thibaut Courtois, Divock Origi und Kevin Miralla im Visier der Ermittler. Sie sollen Konten in Luxemburg besitzen obwohl hierzulande keine Tätigkeit vorliegt.

20 statt 100 Prozent

Jeder der oben erwähnten Spieler besitzt eine Firma in Luxemburg, die sie – so die Vermutung – dazu benutzen, um ihre Werbeeinnahmen zu verlagern. Werbeeinnahmen werden in Belgien zu 100 Prozent, in Luxemburg aber nur zu 20 Prozent besteuert, schreibt De Morgen.

Solche Konstruktionen seien an sich völlig legal, könnten aber trotzdem einigen Spielern teuer zu stehen kommen, so ein Finanzexperte gegenüber Le Soir. Früher musste lediglich der Verwaltungsrat in Luxemburg (dort wo die Firma angemeldet ist) tagen. Nun muss aber der betroffene Fußballer beweisen, dass die tatsächliche Betriebsleitung seiner Firma in Luxemburg stattfindet.