Mit 103 Saisontoren knackten die „Blues“ zudem die 100er-Marke und stellten einen neuen Premier-League-Rekord auf. „Das war heute unser Tag“, jubelte Kapitän John Terry, während seine Mitspieler im Stadion an der Stamford Bridge nach dem höchsten Sieg der Saison Freudentänze aufführten.
Verfolger Manchester United chlug zwar Stoke City mit 4:0 (2:0), wurde aber mit einem Zähler Rückstand Zweiter und verpasste damit nach drei Meisterschaften in Serie einen historischen 19. Titel.
Nette Grüße
Chelsea-Trainer Carlo Ancelotti, der mit dem AC Mailand zweimal die Champions League (2003, 2007), aber nur einmal die italienische Serie A gewann (2004), holte derweil gleich im ersten Anlauf die englische Meister-Trophäe. Der Italiener nahm die Lobgesänge der Fans dabei gewohnt bescheiden auf. Terry schickte dagegen einen Gruß an die Erzrivalen: „Zuletzt mussten wir zuschauen, wie Manchester die Trophäe Jahr für Jahr stemmte, und nun sind sie zum Zuschauen verdammt.“ Am kommenden Samstag kann Chelsea mit einem Sieg im Pokalfinale noch das „Double“ holen. Nach ein paar nervösen Scharmützeln zum Auftakt erwischte Chelsea im Stadion an der Stamford Bridge einen Traumstart. Frankreich-Stürmer Nicolas Anelka brachte die „Blues“ früh in Führung (6. Minute). Danach schnürte Wigan die Titelaspiranten in der eigenen Hälfte ein und drängte auf dem Ausgleich. Doch nach einer halben Stunde war das Match bereits entschieden. Wigan-Verteidiger Gary Caldwell, der Frank Lampard im Strafraum umgerissen hatte, sah Rot und der Gefoulte verwandelte den Elfmeter zum 2:0 (32. Minute). Mit dem Wiederanpfiff begann dann die Chelsea-Gala: Salomon Kalou (54.), Anelka (57.), dreimal Didier Drogba (63./70./Foulelfmeter/80.) und Ashley Cole (90.) spielten Wigan schwindelig. Der Ivorer wurde mit dem 27., 28. und 29. Ligatreffer Torschützenkönig vor ManU- und England-Stürmer Wayne Rooney (26 Treffer).
Zu Demaart
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