Die Minerva wird mit dem Schicksal hadern, musste man sich doch erst in der Nachspielzeit nach zwischenzeitlicher 2:1- Führung beugen.
Nach der Niederlage gegen Rosport entführte Canach die ganze Beute aus dem Gréngewald und sicherte sich zugleich zumindest die Teilnahme am Entscheidungsspiel. Der Vorsprung auf den Viertplatzierten Steinfort beträgt nämlich sieben Längen. Der Sporting ist komplett von der Rolle. In Wormeldingen kassierte Steinfort die fünfte Pleite in Folge. Ferreira traf für die Moselaner zum dreifachen Punktgewinn in der Nachspielzeit.
EHRENPROMOTION
Wormeldingen – Sporting Steinfort
2:1 (1:0)
Beggen – Schieren
1:1 (1:1)
Diekirch – Colmar-Berg
7:1 (2:1)
Hostert – Canach
0:2 (0:0)
Erpeldingen – Kayl/Tetingen
3:4 (0:0)
Rosport – CS Oberkorn
0:2 (0:1)
Wiltz – Lintgen
3:2 (1:2)
Der direkte Aufstieg ist seit gestern für den Sporting futsch und der Rückstand auf Rang drei beträgt mittlerweile fünf Längen. Denn der CSO ließ sich „Um Camping“ nicht beirren und setzte seinen Siegeszug munter fort. Die Oberkorner feierten den sechsten Dreier in Folge und halten Kurs auf Rang zwei.
Wiltz als Prüfsteinfür Canach und CSO
Canach und auch der CSO müssen übrigens jeweils noch gegen Aufsteiger Wiltz ran. Ein spannendes Saisonfinale ist aber nicht nur in Sachen Aufstieg in Sicht.
Denn im Kampf um die beiden Barrageplätze ist zwei Runden vor Saisonende längst noch keine Entscheidung gefallen. Beggen erlitt zu Hause beim 1:1 gegen Schieren einen Dämpfer und verpasste die Gelegenheit, sich weiter abzusetzen. Die ASC führte in Diekirch mit 1:0, ehe die Young Boys mächtig aufdrehten und den Absteiger mit 7:1 überrannten. Die Partie in Erpeldingen war nichts für schwache Nerven. Der FC72 sah nach 3:0-Führung wie der sichere Sieger aus, ehe Kayl/Tetingen die Partie in der letzten Viertelstunde noch zu Gunsten des Neulings drehte (4:3).
Wormeldingen und Hostert verfügen derzeit über die schlechteren Karten, doch abgerechnet wird erst am 21. Mai.
Zu Demaart
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