Im Pokalfinale lagen die Spieler aus der „Forge du Sud“ gegen Déifferdeng 03 erst mit 0:1 zurück, bevor Aires und Post noch im ersten Durchgang beide Tore zum 2:1-Sieg für Düdelingen erzielten.
Trainerstimmen
Romeo Codello (D03):
„Wir haben es ganz einfach versäumt, Tore zu schießen. Nach 20′ haben wir bereits gedacht, dass wir das Spiel gewonnen hätten und dass die ‚Coupe‘ dieses Jahr nach Differdingen kommt. Das ist Fußball. Meine Glückwünsche gehen nach Düdelingen.“Fernand Braun (F91):
„Wir haben die ersten 3′ gut begonnen, nach dem Gegentreffer sind wir allerdings bis zur 20′ geschwommen. Wir wussten jedoch, dass der Gegner Fehler machen wird, wenn man ihn unter Druck setzt. In der zweiten Hälfte war Déifferdeng 03, ein ebenbürtiger Gegner, dem Ausgleich nahe.“
Mit einem Freistoßtor in der 4′ zugunsten von D03 begann das Finale auf dem „Käerjenger Dribbel“. Sinani ließ Sagramola im F91-Tor schlecht aussehen. In der 11′ machte es der Torwart dann besser, als er einen weiteren Schuss von Sinani, bis dahin auffälligster Spieler auf dem Platz, glänzend parierte. Nach knapp 20′ präsentierte sich Düdelingen, nach schöner Ballstafette im Mittelfeld, zum ersten Mal gefährlich vor dem Tor. Nachdem in der 21′ ein Schuss von Reuter knapp über das Gehäuse flog, machte es Aires nur eine Minute später besser und traf zum Ausgleich.
Torwartfehler
Danach fand der F91, die technisch versiertere Mannschaft, besser ins Spiel und spielte sich weitere Torchancen heraus. Selimovic (28′), Ribeiro (32′) und Aires (35′) verpassten das Führungstor. Kurz vor dem Pausenpfiff, zum „psychologisch wichtigen Zeitpunkt“, ging der F91 mit 2:1 in Führung, als Post einen Fehler von D03-Torwart Rodrigues ausnutzte.
Im zweiten Abschnitt standen beide Abwehrreihen deutlich besser, so dass es weniger Torgelegenheiten gab als noch in der ersten Hälfte. Aufseiten von Déifferdeng 03 prüfte Mota (57′) ein weiteres Mal Sagramola, der seinen Patzer vom Gegentor wieder wettmachte. Düdelingen konnte offensiv kaum noch Akzente setzen, während Déifferdeng 03 das eine oder andere Mal gefährlich vor dem gegnerischen Tor aufkreuzte. Die beste Chance zum Ausgleich hatte der im zweiten Durchgang auffällige Mota, sein Schuss nach Steilpass von Sinani verfehlte das Tor nur knapp.
Zu Demaart
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