Als 14. hatte sich Henckels für die K.-.o.-Runde qualifiziert. Sein erster Gegner hieß Stefanos Tserkezis aus Griechenland. Unter starkem Regen setzte sich der FLTA-Schütze – im Set-System – souverän mit 4:0 durch und zog in die nächste Runde ein. Im 1/16-Finale ließ der Regen nach, die Sonne kam wieder zum Vorschein und Henckels stand dem Irländer Brendan O’Hanlon gegenüber. Mit 56:53 und 52:49 gingen auch diese vier Punkte auf das Konto von Jeff Henckels, womit er auch diese Runde gut überstand.
Der Gegner im Achtelfinale war dann kein Geringerer als Michele Frangili, mehrmaliger Olympia-Teilnehmer. Der Italiener hatte die Qualifikation als Dritter abgeschlossen. Henckels hielt das Duell offen: nach sechs Pfeilen stand es 54:54 und die beiden Schützen erhielten jeweils einen Punkt. Den zweiten Durchgang musste Henckels mit 53:56 an den Italiener abgeben. Auch im dritten Durchgang war der Luxemburger unterlegen (48:51) und das Turnier war für ihn beendet: „Ich freue mich über mein Resultat. Ich war auch nicht so nervös wie sonst bei anderen Turnieren. Sicherlich lag ein Sieg gegen Frangili im Bereich des Möglichen. Es ist aber keine Schande, gegen solch einen guten Gegner zu verlieren. Endlich konnte ich mein Potenzial abrufen. Kommende Woche geht es gleich weiter mit dem World Cup in Antalya“, so ein zufriedener Jeff Henckels. Der 25-Jährige (26 am 30. August) musste lange auf solch ein gutes Resultat warten. Seit der Olympia-Teilnahme 2004 in Athen (Griechenland) hat der Schütze des Guillaume Tell Strassen sich erstmals wieder ins Rampenlicht geschossen.
Michele Frangili hat sich mit drei weiteren Schützen für das morgige Finale qualifiziert.
Für Gilles Seywert ging die EM mit dem geteilten 33. Rang (74 Schützen) zu Ende. In der ersten K.-o.-Runde traf der Luxemburger auf Pietro Greco. Der Italiener legte mit 59:56 und den ersten Punkten vor. Seywert gelang mit dem 57:57 der Anschluss. In der Entscheidung war Greco knapp mit 59:58 überlegen. Mit dem 33. Platz war Gilles Seywert „nicht unzufrieden. Der Gegner hat besser geschossen.“
CK
Zu Demaart
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