Die Düsseldorfer feierten dank eines nervenaufreibenden 2:2 im Relegations-Rückspiel ihren fünften Aufstieg in die «bel étage» und verdarben damit Otto Rehhagels Berliner Rettungsmission.
Überschattet wurde die Partie aber vor allem von Chaos in der Schlussphase, als Fans aufs Feld stürmten und für eine rund 20-minütige Unterbrechung sorgten. Mit einem Hertha-Protest gegen die Spielwertung könnte zu rechnen sein.
Chaos und Ratlosigkeit
Vor 51.000 Zuschauern am Dienstagabend in der ausverkauften Esprit-Arena trafen für die Heimelf Maximilian Beister nur 25 Sekunden nach dem Anpfiff und Ranisav Jovanovic (59.). Änis Ben-Hatira (22.) und Raffael (85.) waren für Hertha erfolgreich. Ben-Hatira sah wegen wiederholten Foulspiels noch Gelb-Rot (54.).
Das Hinspiel im Berliner Olympiastadion hatte Fortuna bereits mit 2:1 für sich entschieden. Der 73-jährige «König» Otto erlebte nun in seinem wohl letzten Bundesligaspiel als Trainer bittere Momente.
Kurz vor dem Schlusspfiff chaotische Szenen: Schiedsrichter Stark unterbricht, wie schon in der 62. Minute, als aus dem Hertha-Fanblock bengalische Feuer auf den Platz geflogen waren, erneut die Partie, weil Fans in Massen auf den Rasen stürmen – Spieler beider Mannschaften flüchten in die Katakomben, vorübergehend herrscht Ratlosigkeit, bis nach 20 Minuten Unterbrechung weitergespielt wird.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können