Sonntag25. Januar 2026

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Düdelingen «Winner», Walfer » Loser»

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In der mit den Spieltagen drei und vier ausgetragenen Doppelrunde wurden in der Titelgruppe zwei wichtige Erkenntnisse für den weiteren Ablauf des zweiten Meisterschaftsteils gewonnen.

Hier streiten sechs Konkurrenten in zehn Durchgängen um eine Platzierung unter den «Top 4» und um eine Teilnahme an den Halbfinalen des «Final Four». Je ein Heim- und Auswärtsspiel standen für die involvierten Mannschaften an.

Weitere Resultate

Nationale 2 Herren,
Aufstiegsgruppe:

Mondorf – BC Mess
67:41

Bettemburg – Heffingen
78:62

Abstiegsgruppe:

Racing – Käldall
95:68

Hostert – Fels
102:79

Nationale 3 Herren,
Aufstiegsgruppe:

Wiltz – Kordall
74:85

Bascharage – Arlon
57:63

Berburg – Schieren
79:75

Platzierungsgruppe:

Wasserbillig – Limpertsberg
87:66

Hesperingen – Mamer
66:77

Nationale 2 Damen,
Aufstiegsgruppe:

Hesperingen – Schieren
51:83

Hostert – Wasserbillig
46:35

Abstiegsgruppe:

Kehlen – BC Mess
48:79

Berburg – Bartringen
61:81

Nationale 3 Damen:

Wiltz – Préizerdaul
52:32

Käldall – Zolver
65:30

Kordall – Mondorf
48:65

Fels – Chantemelle
27:82

Als einziger gewann der Tabellenführer T71 Düdelingen seine beiden Spiele. In überzeugender Manier streckte er zuerst in Bartringen die lokale Sparta nieder, danach nahm er zu Hause Revanche an Steinsel für das Aus im Pokalhalbfinale. T71 hat nun einen Vorsprung von 4 Zählern auf den nicht mehr qualifizierenden fünften Platz. Er steht also im «Final Four». In den sechs noch ausstehenden Spielen benötigt er mathematisch noch einen Punktgewinn, was aber nicht unbedingt der Fall sein muss.

Als einzige Mannschaft ging der Sechste Walferdingen in der Doppelrunde leer aus. Er verlor in Esch und gegen Bartringen. Sein Rückstand auf Platz vier im Klassement ist von 1,5 auf nun fast nicht mehr aufzuholende 2,5 Zähler gestiegen. Rein rechnerisch ist es zwar noch möglich, doch dürfte Résidence nicht mehr für die «Top 4» infrage kommen. Walferdingen könnte aber einem von den vier Anwärtern auf die drei für die Halbfinalen des «Final Four» noch zu vergebenden Plätze die Suppe ganz schön versalzen.

Alles beim Alten

Nach der Doppelrunde bleibt im Klassement ab Platz zwei bis Platz fünf alles beim Alten, platzierungsmäßig und punktemäßig. Die vier implizierten Teams verbuchten nämlich je einen Sieg und eine Niederlage.

Der Tabellenzweite Ettelbrück wurde in einer Generalprobe des am 2. April ausgetragenen Pokalfinals von seinem Endspielpartner Steinsel gehörig durchgerüttelt, ehe er danach dem Basket Esch mit etwas Mühe das Nachsehen gab. Mit einem Vorsprung von weiterhin 2,5 Zählern steht Ettelbrück aber bereits mit mehr als einem Bein im «Final Four».

Nur 0,5 Zähler trennen den Dritten Steinsel von den punktgleichen Vierten Bartringen und Esch. Steinsel bekam mit den zwei besser klassierten Kontrahenten die dicksten Brocken aufgetischt. Gegen Ettelbrück haute es hin, in Düdelingen reichte es nicht. Bartringen wurde zu Hause von Düdelingen geprügelt. Mit Ach und Krach gelang jedoch in Walferdingen die Revanche für die zwei in der Qualifikationsphase bezogenen Niederlagen.

Wichtiger direkter Vergleich

Esch fuhr den erforderlichen Punktgewinn gegen Walferdingen ein, hatte jedoch in Ettelbrück nicht genügend Dampf. In beiden Begegnungen bot Esch den vom Verbandsgericht zwar für zwei Spiele gesperrten, aber wegen der eingereichten Berufung mit aufschiebender Wirkung demnach spielberechtigten EU-Spieler Svitek auf. Der Berufungsrat soll im Laufe der Woche tagen. Dann soll auch die seit einer Ewigkeit in der Schwebe hängende ominöse Affäre des Conterner Spielers Milongo (Lizenz) zu Ende gebracht werden. Allenfalls steht am nächsten Sonntag der wichtige direkte Vergleich an zwischen den punktgleichen Esch und Bartringen.

In der Abstiegsgruppe war der Bestklassierte Musel Pikes heilfroh, in seinem Heimspiel buchstäblich in letzter Sekunde Mersch zu bezwingen. Er hat nun ein wertvolles Polster von 2,5 Zählern auf den ersten Abstiegsplatz. Wegen des Rückstandes von nicht mehr wettzumachenden 4 Zählern auf einen Nichtabstiegsplatz steht Mersch als erster Absteiger fest.

Den Vergleich mit der zuvor punktgleichen AB Contern entschied Zolver zu Hause zu seinen Gunsten und belegt mit einem Bonus von einem Zähler den Nichtabstiegsplatz.
In schlechten Tüchern auf dem zweiten Abstiegsplatz steckt demnach jetzt Contern, insbesondere weil bei einem eventuellen Gleichstand im Schlussklassement mit Zolver die deutliche Niederlage mit einer Differenz von 26 Korbpunkten ausschlaggebend sein könnte.