Bereits am Samstag konnte sich Düdelingen im ersten Halbfinalspiel sehr souverän gegen Ettelbrück durchsetzen. Nachdem Min deutlich gegen Olteanu gewonnen hatte, ließ Düdelingen nichts mehr anbrennen und sicherte sich im Schnelldurchlauf den Einzug ins Finale. Dramatischer ging es bei Howald – Echternach zu, wo die Entscheidung erst im Doppel fiel. Maßgeblich am Erfolg beteiligt waren die beiden chinesischen Spieler Xia und Wang, die beide gegen Ciociu gewinnen konnten. Die Howalder konnten sich schließlich im Doppel nach einem 2,5-stündigen Krimi durchsetzen und somit das Finale erreichen.
Einseitg
Das Finale bei den Herren verlief von Anfang an sehr einseitig. Bei Düdelingen war es vor allem Yang Min, der auf beeindruckende Manier bewies, dass er momentan der wohl beste Spieler in Luxemburg ist – er musste weder gegen Cheng Xia noch gegen Xue Wang einen Satz abgeben. Aber auch Michely zeigte sich von seiner besten Seite und setzte sich in einem erstklassigen Spiel mit 3:0 gegen Xia durch. Kill holte den vierten Punkt, sodass Düdelingen letztlich ohne auch nur einen Satz abzugeben mit 4:0 den Pokal mit in den Süden nehmen konnte.
Bei den Frauen hatte Düdelingen die klare Favoritenrolle inne. Wintger hätte von vorneherein nur eine Chance gehabt, wenn Martine Simon ihre beiden Einzel hätte gewinnen und Jacobs oder Stoltz einen Sieg gegen Brimaire hätte einfahren können, sodass man ein Doppel erzwungen hätte. Im entscheidenden Spiel hatte Simon jedoch keine Chance gegen Bauer, sodass sich Düdelingen letztlich mit 4:1 durchsetzen konnte. Lediglich Simon konnte gegen Boes für den Ehrenpunkt sorgen.
Stimmen zum Spiel
Yang Min (Düdelingen): „Ich bin natürlich sehr zufrieden. Wir haben einen guten Teamgeist bewiesen und gut trainiert. Nicht nur ich war gut in Form, sondern auch meine Teamkollegen waren heute sehr gut. Dass es so locker werden würde, damit hatten wir nicht gerechnet, weil die Chinesen vom Howald bislang eine gute Saison gespielt haben.“
Bianca Bauer (Düdelingen): „Es ist natürlich immer schön, wenn man einen Titel gewinnt. Wir waren uns bewusst, dass gestern bei der Meisterschaft alles optimal laufen müsste, um den Titel zu holen. Das hat leider nicht geklappt, aber heute waren die Voraussetzungen anders. Wir waren Favorit und haben uns auch durchgesetzt. Ich möchte Wintger aber gratulieren und es war schon überraschend für mich, dass sie sich gegen Howald durchsetzen konnten, wenn auch genauso knapp wie wir gegen Roodt. Aber das Allerschönste ist, dass die Jungs ebenfalls den Titel geholt haben, das ist wirklich ein großer Moment für unseren Verein.“
Zu Demaart
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