Einerseits, weil die „kleinen“ Spielstätten – in diesem Fall Bascharage, Petingen und Rodange – sowie die hervorragenden Unterkunftsmöglichkeiten samt allem Drumherum eine perfekte Plattform bieten, sich dem europäischen Nachwuchsfußball zu präsentieren. Die U17 der FLF hat das in den letzten Jahren bereits des Öfteren mit immer besser werdenden Resultaten gemacht.
Das Programm
Freitag (28.10.):
Ab 16.30 Uhr in Rodange:
Frankreich – FäröerAb 19.00 Uhr in Petingen:
Nordirland – LuxemburgSonntag: (30.10.)
Ab 16.30 Uhr in Petingen:
Nordirland – FäröerAb 19.00 Uhr in Bascharage:
Luxemburg – FrankreichMittwoch, 2. November:
Ab 19.00 Uhr in Bascharage:
Frankreich – NordirlandAb 19.00 Uhr in Rodange:
Färöer – Luxemburg
Das hatte sicherlich auch mit der hervorragenden Arbeit eines Guy Hellers in der Monnericher Fußballschule zu tun. Mit Willen und Einsatz legte er den Grundstein, inzwischen ist der Luxemburger Verband einen Schritt weitergegangen und legt jetzt auch vermehrt Wert auf die spielerischen Elemente. Bis diese Mixtur gegriffen hat, wartet auf den ehemaligen Internationalen Marc Birsens und alle anderen Nachwuchstrainer des CFN noch reichlich Arbeit.
Entwicklung
Wie sehr sie – in diesem Fall die U17 – in ihrer Entwicklung weitergekommen sind – sofern sie es denn bereits sind –, zeigt sich ab Freitagabend (28.10. – 19.00 Uhr) in Petingen. Erster Gegner Luxemburgs in der Qualifikationsgruppe 10 wird nämlich Nordirland sein. Wissend, dass noch Frankreich sowie die Färöer in der Gruppe vertreten sind, kann die erste Partie demnach bereits über den ersten Platz hinter dem großen Favoriten aus dem Hexagon entscheiden.
Dieser würde die Teilnahme an der Eliterunde (in dieser werden die acht Endrunden-Teilnehmer ermittelt) erlauben. Was bereits 2008/09 – bei einem Qualifikationsturnier in Luxemburg! – gelang.
Kleiner Erfolg
Die eigenen Ansprüche sind aufseiten Luxemburgs seit Anfang des letzten Jahrzehnts deutlich gestiegen. Klammert man die in Luxemburg ausgetragene U17-EM-Endrunde 2005/06 aus, hat das Großherzogtum in seinen bisherigen neun Qualifikationsturnieren viele gute bis sehr gute Auftritte gehabt, wie die bereits erwähnte Qualifikation für Runde zwei belegt. Die nackten Zahlen: Wohl stehen 14 Niederlagen zu Buche, denen stehen aber auch je sieben Siege und Unentschieden gegenüber. Und Tabellenletzter wurde Luxemburg übrigens nur bei der Quali 2001/02, was eigentlich auch bereits ein kleiner Erfolg für sich ist.
Trainer Marc Birsens aber konnte diese Qualifikation nicht hundertprozentig optimal vorbereiten: „Ich wollte die Spieler eine ganze Woche vor Beginn des Turniers zusammen haben, doch das ging nicht, weil viele zur Schule müssen und Prüfungen zu schreiben haben. Erst seit heute (Donnerstag) habe ich die Mannschaft um mich.“
Mit Fleiß und Willen sind aber auch solche Hindernisse auf dem Weg zur Elite zu meistern … auch wenn das Fußballerische dabei auf der Strecke bleibt.
Das Aufgebot
Yann Duarte (Monnerich), Luca Ivesic (FC Metz/F) – Michel Bechtold (Mertert/Wasserbillig), Ricardo Couto Pinto (RM Hamm Benfica), Pit Fehlen (Hesperingen), Glenn Gomes Borges (Jeunesse), Dwayn Holter (RFCUL), Ivan Iovalonie (Hesperingen), Aristote Kitenge (Fola), Alexandre Klopp (RFCUL), Romario Lima Fernandes (Jeunesse), Max Mangen (Hesperingen), Gérard Mersch (Wintger), Cédric Sacras (FC Metz/F), Mike Schneider (RM Hamm Benfica), Bryan Simões (RS Magny/F), Damien Steinmetz (Grevenmacher), Milos Todorovic (Jeunesse)
Zu Demaart
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