Die Idee, talentierte Jugendliche über die Vereine hinaus zusammen in einem „Centre de formation“ zu fördern, stammte ursprünglich von dem leider viel zu früh verstorbenen Nico Ney, Herz und Seele der damaligen ENEPS.
Der erste Luxemburger Sport-Verband, der 1988 auf diesem Weg mitzog, war der Basketball-Verband (FLBB). Es gab damals noch keinen so regen Betrieb wie heute mit insgesamt 12 „Centres de formation“ aus ebenso vielen Verbänden, und so gehörte der Leichtathletik-Verband FLA ab 1993/94 zu den vier ersten, die die Jugendförderung Chantal Hayen von der CFA-Athletin zur CFA-Trainerin
Chantal Hayen, bestbekannte Sprinterin, ist im zweiten Jahr Leiterin des Sprint-/Hürden-/Sprung-Bereichs der U15 im CFA. Die heute 26-jährige „chargée de cours“ im Lycée technique des Arts et Métiers war selbst von 1998 bis 2002 Athletin des CFA.
„Ich freue mich über die große Motivation der zehn Athleten, die mit mir trainieren. Ich bemühe mich, die Haltungsfehler und die technischen Fehler der jungen Leute so gut wie möglich auszubügeln und ihnen die nötige körperliche Ausbildung – Bauch- und Rückenmuskulatur – nahezubringen. Auch meine eigenen Erfahrungen versuche ich ihnen beim technischen Training zu vermitteln. Nach jedem Training lege ich großen Wert auf wenigstens 15 Minuten Stretching zur Vermeidung von Muskelverhärtungen durch eventuelle Überbeanspruchung“, erklärt Hayen ihre Arbeit. Und schließt ab: „Das Training mit den jungen Athleten hier macht mir viel Spaß.“ intensivierten.
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