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Carole Calmes mit den besten Chancen

Carole Calmes mit den besten Chancen

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Mit ihrer 30. Auflage feiert die RIAC* dieses Jahr ein rundes Jubiläum. Austragungsstätte dieser Schießsportveranstaltung ist wie in den fünf Jahren zuvor das „Centre national de tir à l’arc“ in der rue de Reckenthal in Strassen.

Der Startschuss für das Vier-Tage-Schießen erfolgt am Mittwoch (12.12.12) wie üblich mit der „RIAC populaire“. Die Preisträger werden zwischen 16.30 und 19.00 Uhr ermittelt, und zwar in den Kategorien Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen. An der Einschreibegebühr wurde erneut nicht gerüttelt, sie beträgt nach wie vor 12 Euro.

Das Programm

Donnerstag (13.12.12), RIAC I:

Luftgewehr:
Ab 8.30 Uhr Damen + Juniorinnen; ab 10.00 Uhr Herren + Junioren; ab 12.00 Uhr Finale Damen + Juniorinnen; ab 13.00 Uhr Finale Herren + Junioren.

Luftpistole:
ab 14.15 Uhr Damen + Juniorinnen; ab 15.45 Uhr Herren + Junioren; ab 17.45 Uhr Finale Damen + Juniorinnen; ab 18.45 Uhr Finale Herren + Junioren

Freitag (14.12.12), RIAC II:

Luftpistole:
Ab 8.30 Uhr Herren + Junioren; ab 10.15 Uhr Damen + Juniorinnen; ab 12.00 Uhr Finale Herren + Junioren; ab 13.00 Uhr Finale Damen + Juniorinnen.

Luftgewehr:
ab 14.15 Uhr Herren + Junioren; ab 16.15 Uhr Damen + Juniorinnen; ab 17.45 Uhr Finale Herren + Junioren; ab 18.45 Uhr Finale Damen + Juniorinnen; ab 19.45 Uhr RIAC-Party

Samstag (15.12.12), IBIS Cup:

Ab 8.00 Uhr: LG Herren + Junioren; ab 10.00 Uhr LG Damen + Juniorinnen; ab 11.30 Uhr LP Herren + Junioren; ab 13.30 Uhr LP Damen + Juniorinnen; ab 15.00 Uhr LG Finale Damen + Juniorinnen; ab 16.00 Uhr LG Finale Herren + Junioren; ab 17.00 Uhr LP Finale Herren + Junioren; ab 18.00 Uhr LP Finale Damen + Juniorinnen; ab 19.30 Uhr Preisverteilung und Ehrenwein der Gemeinde Strassen.

FLTAS-Team

Luftgewehr (9 Schützen):
Carole Calmes, Yasmine Reder (Damen), Sylvie Nockels (Juniorin), Kris Schenten (Herren), Marc Gobbo, Gilles Kayser, Jeff Manderscheid, Charly Moes, Chris Morheng (Junioren).

Luftpistole (10 Schützen):
Martine Brimmeyer, Nancy Jans, Pascale Majerus, Sylvie Schmit (Damen), Patrick Decker, Marc Parrasch, Marc Giovagnoli, Marco Nunes, Tom Kies (Herren), Alex Siedler (Junioren).

Jene Schützen, die sich für die internationale RIAC eingetragen haben, sind nicht für die RIAC populaire zugelassen. Wie gewohnt stiftet der SSC Bettemburg die Preisgelder (150 Euro, 100 Euro und 50 Euro) für die drei ersten Schützen jeder Kategorie. Die Siegerehrung ist gegen 21.00 Uhr vorgesehen.

RIAC

Die eigentliche RIAC – mit Beteiligung internationaler Topathleten – erstreckt sich über drei Tage, und dies ab Donnerstag bis einschließlich Samstag. Am Donnerstag steht sowohl eine Einzel- als auch eine Teamwertung auf dem Programm, am Freitag lediglich ein Einzelwettbewerb. Am Samstag wird das Turnier mit dem IBIS Cup – nur Einzelwertung mit Preisgeldern – abgerundet. Anstatt zu einem Bankett lädt die FLTAS sämtliche Beteiligten am Freitagabend ab 19.45 Uhr zur RIAC-Party im Klubhaus des „Centre du tir à l’arc“ ein.

Insgesamt 177 Athleten von 14 verschiedenen Nationen beziehungsweise Landesverbänden haben der FLTAS ihre Zusage für die drei Wettbewerbstage dieser Veranstaltung erteilt. Neben der einheimischen Schießsportriege sind Schützen aus folgenden Ländern bei der RIAC vertreten: Aserbaidschan, Belgien, Deutschland, Dänemark, England, Frankreich, Irland, Liechtenstein, Niederlande, Schottland, San Marino, Schweiz, Wales sowie verschiedene Schießsportverbände deutscher Bundesländer. Doch weder aus Singapur noch aus den starken Verbänden Russlands und Indiens – die bei den vergangenen RIAC-Auflagen öfters überragten – sind diesmal Athleten am Start.

Dennoch ist es dem Organisator – unter der Regie von RIAC-Präsident Mil Manderscheid und Verbandssekretärin Marianne Meiers – in den vergangenen Wochen und Monaten gelungen, der diesjährigen Auflage einen würdigen Rahmen zu gewährleisten. Trotz der Konkurrenz durch andere Schießsport-Meetings ist die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr nämlich leicht gestiegen. Fakt ist allerdings, dass das Teilnehmerfeld in den einzelnen Wettbewerben insgesamt nicht mehr genauso erlesen ist wie in den Jahren zuvor. „Dies gilt vornehmlich für die Luftpistole. Doch die FLTAS freut sich auf spannende Wettkämpfe in beiden Disziplinen“, betont Chairman Mil Manderscheid. Der „Centre de tir à l’arc“ in Strassen hat sich als Austragungsstätte für dieses internationale Turnier bewährt und wird den Ansprüchen auf diesem Niveau vollauf gerecht.

Ausländische Stars

Nach drei RIAC-Teilnahmen in Folge steht Abhinav Bindra – immerhin Olympiasieger 2008 in Peking – diesmal nicht im Anschlag. Die Favoriten im Luftgewehr sind in diesem Jahr der Niederländer Peter Hellenbrand (Nr. 5 in Europa und Nr. 8 auf der Welt) sowie der Franzose Pierre-Edmond Piasecki (Nr. 4 in Europa und Nr. 7 auf der Welt). Piasecki schießt in der laufenden luxemburgischen LG-Meisterschaft übrigens für die ST Hesperingen. Die Deutsche Beate Gauss ist, auch wenn sie in der laufenden Saison nicht an ihre Form aus den Vorjahren anknüpfen konnte, sicherlich die Zugnummer „par excellence“ bei den Damen. Gauss ist derzeit 24. in Europa und belegt Platz 31 in der Weltrangliste. Ihre hartnäckigste Rivalin wird vermutlich erneut die Dänin Stine Andersen (Nr. 27 in Europa und Nr. 33 auf der Welt) sein, die bereits auf sehr erfolgreiche RIAC-Teilnahmen in den vergangenen Jahren zurückblicken kann.

Im Damenwettbewerb in der Luftpistole starten Manon Hamblenne aus Belgien (Nr. 37 in Europa und Nr. 62 in der Weltrangliste) sowie die Britin Julia Lydall (Nr. 39 in Europa und Nr. 64 auf der Welt) mit den besten Chancen auf den obersten Podiumsplatz. Im Herrenwettbewerb ist Ruslan Lunev aus Aserbaidschan (Nr. 40 in Europa und Nr. 68 auf der Welt) der unumstrittene Star.

Die FLTAS-Vertreter

Genau wie 2011 schickt die FLTAS erneut insgesamt 19 Schütz(inn)en in die einzelnen Wettbewerbe, davon neun im Luftgewehr und zehn in der Luftpistole. Über die besten Karten auf eine Finalteilnahme und eine Medaille verfügt wie in den Jahren zuvor Carole Calmes (Nr. 35 in Europa und Nr. 54 in der Weltrangliste). Yasmine Reder hofft indes auf ein besseres Abschneiden als im Vorjahr. Mit Kris Schenten hat die FLTAS bei den Herren nur ein Eisen im Feuer. Insgesamt sechs einheimische Schützen – Marc Gobbo, Gilles Kayser, Jeff Manderscheid, Charly Moes, Sylvie Nockels sowie Sylvie Schmit – bestreiten ihr erstes RIAC und sammeln insofern Erfahrung auf internationaler Ebene. Gespannt darf man auf das Abschneiden von Patrick Decker, Pascale Majerus und Alex Siedler sein.

Novum

Gewöhnungsbedürftig ist eine Neuerung der ISSF bezüglich der Wertungen, die ab dem 1. Januar offiziell in Kraft treten wird und in Strassen getestet wird. Die Wertungen aus der Qualifikation der jeweiligen Finalisten werden nämlich nicht in Betracht gezogen. Demzufolge ist für mehr Spannung in der Vergabe um die Podiumsplätze im Finale gesorgt. Sicherlich ein Novum, mit dem sich die Schützen erst anfreunden müssen. „Vor dem Finale werden die Zähler wieder auf null gestellt. Der Druck wächst von Schuss zu Schuss, und nicht unbedingt die besseren Schützen, sondern eher jene mit dem stärksten Nervenkostüm werden sich durchsetzen“, erklärt Mil Manderscheid.

*RIAC – „Rencontre internationale pour armes à air comprimé“