Noch bis zum 15. Dezember findet die 30. Auflage des RIAC im „Centre national de tir à l’arc“ in Strassen statt. Chairman Mil Manderscheid, von Anfang an dabei, zeigte sich nach den beiden ersten Tagen hochzufrieden mit den Leistungen und dem Ablauf der verschiedenen Kompetitionen. Die Idee, einen RIAC zu organisieren, stammt vom damaligen Generalsekretär, Mathis Marx, so Manderscheid. Unter der Bezeichnung RIAC versteht man eine internationale Kompetition mit Luftdruckwaffen („Rencontre internationale pour armes à air comprimé“).
Am Mittwoch wurde der „RIAC populaire“ zum zehnten Male ausgetragen, wobei der erst 14-jährige Felix Nittler erste Wettkampf-Luft schnuppern konnte. Nahezu 50 Teilnehmer nahmen teil. Am Donnerstag setzte sich im Luftgewehr der Niederländer Peter Hellenbrand (Weltranglisten-8.) mit 207 Ringen knapp vor dem Siebten der Weltrangliste, dem Franzosen Pierre-Edmond Piasecki (205,6) durch. Auf den dritten Platz schoss sich ein weiterer Franzose, Mickael D’Halluin (183,1). Bei den Junioren konnten sich drei Franzosen auf den ersten Plätzen behaupten, Alexis Reyanaud (207,7) vor Brian Baudouin (205,7) und Jiovanh Malite (184,9). Die jungen Luxemburger Chris Morheng (542), Marc Gobbo (542), Jeff Manderscheid (513) und Charly Moes (496) belegten die Schlussplätze 24-27. Die Teamwertung im Luftgewehr (Männer) sicherte sich Frankreich (1.776) vor den Niederlanden (1.764) und der Schweiz/Liechtenstein (1.753). Die Teamwertung bei den Junioren konnten auch die Franzosen einheimsen (1.764), dies vor den beiden niederländischen Teams NL1 (1.745) und NL2 (1.710).
Starke Carole Calmes
Die Luxemburgerin Carole Calmes schloss ihrerseits die Qualifikation sehr stark mit 396 ab. Durch die neue Regelung, die besagt, dass alle Resultate nach den Qualifikationen wieder auf Null gesetzt werden, diente der Luxemburgerin keineswegs. Mil Manderscheid: „Die neue Regelung tritt am 1. Januar 2013 in Kraft. Bei der diesjährigen RIAC-Ausgabe werden wir die neue Regelung testen. Diese Regelung besagt, dass alle Punkte, die in der Qualifikation erreicht wurden, im Finale wieder auf Null zurückgesetzt werden. Die Sportler finden diese neue Regelung nicht so überragend, für die Zuschauer jedoch ist dies interessanter.“ Nach der Qualifikation befand sich Calmes noch auf Platz drei, im Finale traf Calmes jedoch auf sehr starke Gegnerinnen, sodass sich die tapfer kämpfende Luxemburgerin am Ende mit Platz sechs zufriedengeben musste. Dies ist zudem eine Verbesserung zum Vorjahr, wo Calmes den siebten Rang belegte.
Yasmine Reder, eine weitere Luxemburgerin, schloss auf Platz 21 ab, dies bei 21 Teilnehmerinnen. Es überragte wiederum Beate Gauss (D/208,7) vor Stine Andersen (DEN/206,8) und Jennifer Olry ( F/184,5). Bei den Juniorinnen konnte sich Anne Debertshäuser (D/389) vor Mandy Mulder (NED/388) und Axelle Semaire (B/387) durchsetzen. Die erst 16-jährige Sylvie Nockels (L), seit nunmehr sechs Monaten im Nationalkader der FLTAS, belegte Platz 22 unter 24 Teilnehmerinnen mit 366 Ringen.
Zu Demaart
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