Supersprinter Usain Bolt ließ sich in Peking seine dritte Goldmedaille umhängen. Der Jamaikaner setzte sich nach den 100 m und 200 m auch mit der 4×100-m-Staffel durch. Es war sein insgesamt elftes WM-Gold. Dass Jamaika weiterhin die Sprint-Nation Nummer 1 ist, bewiesen zuvor die Frauen, die über 4×100 m ebenfalls überlegen siegten.
Eine Woche nach seinem Sieg über 10.000 Meter gewinnt der Doppel-Olympiasieger Mo Farah bei den Weltmeisterschaften in Peking auch das 5000-m-Rennen. Der 32 Jahre alte Brite siegte nach einem starken Schlussspurt in 13:50,38 Minuten vor dem Kenianer Caleb Ndiku (13:51,75) und dem Äthiopier Hagos Gebrhiwet (13:51,86). Der Doppel-Olympiasieger holte seinen dritten WM-Titel en suite über 5000 Meter. Er schaffte auch das dritte Double in Folge an einem Grossanlass nach London 2012 und Moskau 2013. In Daegu (SKor) hatte er 2011 über 10’000 m «nur» Silber geholt.
Neuer Zehnkampf-Weltrekord
Ashton Eaton verbesserte seinen eigenen Weltrekord. Der Amerikaner holte sich Zehnkampf-Gold mit 9045 Punkten, er verbesserte die von ihm selbst seit Juni 2012 gehaltene Bestmarke um sechs Zähler. Es war der erste Weltrekord bei der WM in Peking und der 27. überhaupt bei 15 Welttitelkämpfen. Für den Titelgewinn kassierte Eaton 60.000 Dollar, als Weltrekordprämie gibt es zusätzlich 100.000.
Die 800-m-Europameisterin Marina Arsamassowa gewann den Titel über die doppelte Stadionrunde auch bei den Weltmeisterschaften. In 1:58,03 Minuten siegte die Weissrussin am Samstag vor der Kanadierin Melissa Bishop, die in 1:58,12 Minuten ins Ziel kam. WM-Dritte wurde die kenianische Titelverteidigerin Eunice Sum in 1:58,18 Minuten. Die Favoritin Sum hatte ihr Glück als Front-Runnerin versucht, kam aber nicht durch.
Neue Hochsprung-Weltmeisterin ist Maria Kutschina aus Russland. Die erst 22 Jahre alte Hallen-Weltmeisterin überquerte 2,01 m ohne Fehlversuch. Die Doppel-Weltmeisterin Blanka Vlasic aus Kroatien erreichte Platz zwei vor der russischen Olympiasiegerin Anna Tschitscherowa. Auch sie überquerten je 2,01 m.
Mit dem Polen Piotr Malachowski gewann der Favorit Diskus-Gold.
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