Montag19. Januar 2026

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VolleyballBartringen zwingt Lorentzweiler in ein Entscheidungsspiel

Volleyball / Bartringen zwingt Lorentzweiler in ein Entscheidungsspiel
Die Volleyballer aus Strassen (schwarze Trikots) dürfen sich auf das Finale freuen Foto: Editpress/Jerry Gerard

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Die Halbfinalspiele der Meisterschaft sind noch nicht komplett abgeschlossen. Lorentzweiler und Bartringen müssen in die Verlängerung, das heißt in ein Entscheidungsspiel nächsten Samstag. Strassen wartet weiter auf seinen Gegner und Walferdingen gegen Gym lautet das Damenfinale.

Im zweiten Halbfinale standen sich Gym und Mamer gegenüber. Vor einer Woche hatte Gym mit 3:1 vorgelegt. Man durfte gespannt sein, wie sich die Mamer Mannschaft von dieser Niederlage erholt hatte. Ranguel Krivov konnte allerdings wieder auf seine Stammzuspielerin Marie Reiterova zurückgreifen, die letzte Woche krankheitsbedingt passen musste. Damit konnten dann beide Teams in Bestbesetzung auflaufen. Gym hatte leichte Startschwierigkeiten, fand dann aber recht schnell ins Spiel.

Wir haben heute unser weitaus bestes Spiel dieser Saison abgeliefert“, so Gym-Libero Malgorzata Plusa. Mamer wurde teilweise überrannt. „Unsere Annahme war nicht schlecht, aber im Block und in der Verteidigung ließen wir zu viele Bälle liegen“, so Isabelle Frisch. Die Zuspielerin der Gym, Tvetelina Nikolova, verteilte ihre Bälle sehr gut und sehr schnell und konnte damit den Mamer Block immer wieder aufreißen. Trainer Fabio Aiuto hatte seine Mannschaft gut eingestellt und diese setzte die Vorgaben um. Und je besser es beim Gegner lief, desto mehr sich Mamer Druck machte.

„Unsere Stimmung war früh schon etwas gedrückt, wir hatten heute wohl zu viel Respekt vor dem Gegner. Die lockere Spielweise gegen Walferdingen im Pokal fehlte uns gänzlich“, so Frisch weiter. „Wir waren heute in allen Bereichen verbessert, verglichen mit den letzten Spielen. So hatten wir das Mamer Spiel durch eine solide Teamleistung schon früh unter Kontrolle“, so die Gym-Kapitänin Cindy Schneider. Mit dem 3:0 im Gepäck fordert Gym nun den Meister Walferdingen im Finale heraus.

„Wir sind im Finale, aber es war nicht einfach“, so resümierte der Strassener Coach Massimo Tarantini das Halbfinalspiel der Herren gegen Diekirch. Strassen ging mit gemischten Gefühlen ins Spiel. Über die Woche hatten einige Spieler mit Verletzungen zu kämpfen. Knieprobleme bei Brett Dailey und Pablo Da Rocha, Schulterprobleme bei Christian Galoppo, die es trotzdem alle drei wissen wollten. Diekirch startete mit sehr viel Druck und Risiko beim Aufschlag und tat damit der Strassener Annahme sehr weh.

„Etwas abgebrühter“

Als Strassen endlich zu seinem Spiel fand, war Diekirch mit 1:0 in Führung gegangen. „Die Sätze zwei und drei waren dann stark umkämpft und mit etwas Glück hätten wir sicher beide auch für uns entscheiden können“, so der Diekircher Coach Patrick Wagner. „Strassen war wohl bei den wichtigen Bällen etwas abgebrühter.“ Strassen konnte das Spiel damit drehen und mit 2:1 in Führung gehen. Diskussionen mit dem Schiedsgericht gab es über den Satzball im dritten Satz. Emotionen kochten hoch und zwei Diekircher Spieler fingen sich Karten ein.

„Zu diesem Moment haben wir unsere spielerische Linie verloren und Strassen hatte fortan leichtes Spiel“, so Wagner weiter. „Aber wir haben heute gesehen, dass wir mit dem Meister mithalten können und freuen uns auf den Pokal, wo wir Revanche nehmen wollen.“ Auf Strassener Seite kann man die Wiederkehr von Mateja Gajin nach seiner Operation vermelden. Er ersetzte sehr früh den angeschlagenen Galoppo und spielte durch.

Im zweiten Halbfinale am Sonntagabend kämpften Lorentzweiler und Bartringen über zweieinhalb Stunden um jeden Ball, mit dem besseren Ende für Bartringen. Lorentzweiler führte schon mit vier Punkten im Tiebreak, ehe man sich noch einfangen ließ. Beide Teams müssen nun nachsitzen, die Zuschauer wird’s wohl freuen.

Im Überblick

Herren:
Zweite Halbfinalspiele

Diekirch – Strassen 1:3 (25:22, 23:25, 23:25, 17:25) (Serie 0:2)
Bartringen – Lorentzweiler 3:2 (26:24, 19:25, 25:22, 19:25, 15:13) (1:1)

Play-down
Echternach – Esch 3:1 (25:21, 33:35, 25:22, 25:18)
Fentingen – Belair 3:0 (25:21, 25:20, 28:26)

Tabelle
1. Echternach (16 Spiele/27:31 Sätze/23 Punkte)
2. Fentingen (16/25:31/20)
3. Belair (16/17:38/10)
4. Esch (16/7:48/0 (1ff))

Damen
Zweite Halbfinalspiele

Gym – Mamer 3:0 (25:19, 25:17, 25:16) (Serie: 2:0)
Petingen – Walferdingen 1:3 (25:19, 18:25, 19:25, 9:25) (2:0)

Play-down
Steinfort – Diekirch 3:1 (25:14, 25:19, 22:25, 25:13)
Bartringen – Echternach 3:0 (25:14, 25:18, 25:16)

Tabelle
1. Bartringen (16/28:28/24)
2. Steinfort (16/28:31/22)
3. Diekirch (16/12:41/8)
4. Echternach (16/0:48/0)