Montag12. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Äthiopier Kebede siegt zum zweiten Mal

Äthiopier Kebede siegt zum zweiten Mal

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Der Äthiopier Tsegaye Kebede hat zum zweiten Mal nach 2010 den London-Marathon gewonnen, den erhofften Weltrekord aber klar verpasst. Der 26-Jährige siegte am Sonntag in inoffiziellen 2:06:04 Stunden.

Er blieb damit deutlich hinter der Bestmarke des Kenianers Patrick Makau zurück, der 2011 in Berlin für die klassische 42,195-Kilometer-Distanz 2:03:38 Stunden benötigt hatte.

Marathon in London

Männer:
1. Tsegaye Kebede (Äthiopien) 2:06:04 Std.; 2. Emmanuel Mutai (Kenia) 2:06:33; 3. Ayele Abshero (Äthiopien) 2:06:57; 4. Feyisa Lilesa (Äthiopien) 2:07:46; 5. Wilson Kipsang (Kenia) 2:07:47; 6. Stephen Kiprotich (Uganda) 2:08:05; 7. Yared Asmerom (Eritrea) 2:08:22; 8. Paul Biwott (Kenia) 2:08:39; 9. Hafid Chani (Marokko) 2:09:11; 10. Ayad Lamdassem (Spanien) 2:09:28.

Frauen:
1. Priscah Jeptoo (Kenia) 2:20:15 Std.; 2. Edna Kiplagat (Kenia) 2:21:32; 3. Yukiko Akaba (Japan) 2:24:43; 4. Atsede Baysa (Äthiopien) 2:25:14; 5. Meselech Melkamu (Äthiopien) 2:25:46; 6. Florence Kiplagat (Kenia) 2:27:05; 7. Mai Ito (Japan) 2:28:37; 8. Alewtina Biktimirowa (Russland) 2:30:02; 9. Susan Partridge (Großbritannien) 2:30:46; 10. Irvette van Zyl (Südafrika) 2:31:26.

Kebede sicherte sich auf dem letzten Kilometer des Rennens die Siegprämie in Höhe von 55 000 US-Dollar (42 100 Euro). Für einen Weltrekord hätte er 125 000 Dollar erhalten. Zweiter in dem hochkarätig besetzten Feld wurde Emmanuel Mutai aus Kenia vor Ayele Abshero aus Äthiopien.

Bei den Frauen gewann zuvor erstmals die Kenianerin Priscah Jeptoo in London. Die Olympia-Zweite von 2012 setzte sich in inoffiziellen 2:20:15 Stunden durch und rannte damit Weltjahresbestzeit. Zweite wurde Ex-Weltmeisterin Edna Kiplagat aus Kenia vor Yukiko Akaba aus Japan.