Sieben Etappen mit insgesamt 1.334 Kilometern warten während acht Tagen auf die 120 Fahrer aus 20 Teams. Darunter „zwei“ Luxemburger: Jempy Drucker und der CCI Differdingen.
Südafrika Teams
o Vérandas Willems-Accent: Startnummer 1: Jaco Venter (RSA), 2: Kevin Van Melsen (B), 3: Sven Van Den Houte (B), 4: Grégory Habeaux (B), 5: Jempy Drucker (L), 6: Thomas Degand (B)
o Differdange-Magic-Sportfood: 91: Nico Schneider (D), 92: Frank Dressler (D), 93: Stefan Cohnen (D), 94: Renco Broers (NL), 95: Rudy Lesschaeve (F), 96: Alex Meenhorst (NZL)
Südafrika: die Etappen
Samstag; 1. Etappe: Menlyn Park Shopping Mall – Montecasino (167 km)
Sonntag, 2. Etappe: Montecasino – Montecasino (156)
Montag: Ruhetag; da die beiden ersten Etappen im Nordosten gefahren werden, danach vornehmlich im Süden Südafrikas, brauchen die Teams einen Tag, ummit dem Flieger dorthin zu gelangen.
Dienstag, 3. Etappe: Nelson Mandela Bay – Summer Strand (173)
Mittwoch, 4. Etappe: Bloukrans Bridge – George (153)
Donnerstag, 5. Etappe: Oudtshoorn – Barrydale (175)
Freitag, 6. Etappe: Hermanus – Stellenbosch (140)
Samstag, 7. und letzte Etappe: Paarl – Paarl (100)
Sechs Mannschaften aus Afrika sind am Start, interessieren tut im Großherzogtum aber vor allem der erste Profieinsatz von Jempy Drucker für sein belgisches Team Vérandas Willems-Accent sowie die Teilnahme des Luxemburger Kontinental-Teams Differdange-Magic-Sportfood von Manager Gabriel Gatti.
Für Gatti und Drucker kommt es demnach tausende Kilometer von Luxemburg entfernt zu einem Wiedersehen. Eines, auf das sich der 24-jährige Drucker freut, wie er im folgenden „T“-Interview verrät.
Tageblatt: Was kannst du uns über das Rennen in Südafrika verraten?
Jempy Drucker: „’Et ass scho relativ hefteg‘. Es scheint alles recht wellig zu sein, um nicht zu sagen steil in den Bergen. Johannesburg liegt bekanntlich recht hoch, so um die 1.400 m, deshalb ist es auch recht wichtig, dass wir einige Tage früher dorthin fliegen, um uns an die Begebenheiten vor Ort zu gewöhnen. Es herrschen zudem Temperaturen um die 20-25 Grad.“ (Das Interview wurde zu Wochenbeginn geführt. Drucker flog am Dienstag – wie auch der CCID – nach Südafrika, d. Red.)
„T“: Deine Erwartungen?
J.D.: „Bei der Teamvorstellung wurde gesagt, dass ich dorthin gehen würde, um Etappen zu gewinnen. Ich bin wohl gut in Form und versuche natürlich das Beste zu erreichen, vielleicht bei einer Etappe etwas zu reißen, dennoch muss man vorsichtig sein. Es ist unser erstes Rennen und dieses Rennen ist dazu da, den Monat März vorzubereiten. So viel steht fest. Alles kann, aber nichts muss. Es sind viele Teams am Start, die z.B. bereits die Tour of Langkawi gefahren sind und dementsprechend bereits einige Kilometer in den Beinen haben. Europcar ist mit einem Team am Start, das bereits die Tour de Gabon fuhr, Anthony Charteau hat dort sogar gewonnen. Ein gut besetztes Rennen – demnach abwarten, wie es läuft. Ich schaue von Tag zu Tag.“
„T“: Das Team steht aber hinter dir in den Sprints?
J.D.: „Wir haben ein gutes Team und ich weiß, dass sie hinter mir stehen und mich in den Sprints unterstützen werden. Das ist sehr wichtig, zu wissen.“
„T“: Dein ehemaliges Team aus Differdingen fährt auch in Südafrika …
J.D.: „… ich freue mich sehr darauf. Auch wenn nicht viele Fahrer vom letzten Jahr dabei sind. Außer Schneider, Dressler und Cohnen. Es ist verrückt, da ist man so weit weg von Luxemburg und dann begegnet man sich dort. Ich habe zuletzt im Januar mit Gab Gatti gesprochen und war froh, als er mir sagte, sie würden dort auch fahren. ‚Dat ass flott, da kënne mer e bësse Lëtzebuergesch schwätzen.’“ (lacht)
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können