Ab 2012 bekommen die Verantwortlichen dieses Projekts «Gesond iessen – méi bewegen» größeren Handlungsspielraum. Spätestens seit der Studie 2006 über den körperlichen Zustand der Kinder und Jugendlichen ist klar, dass viele Jugendliche sich in einer zum Teil sehr schlechten körperlichen und gesundheitlichen Verfassung befinden.
Eine Erkenntnis, die von den politischen Verantwortlichen nicht einfach so hingenommen werden konnte.
Das Sport-, Gesundheits-, Familien- und Bildungsministerium schlossen sich zusammen und riefen den Aktionsplan «Gesond iessen – méi bewegen» ins Leben. Nach einer zweiten, ernüchternden Studie im vergangenen Jahr kam man zu dem Entschluss, den Aktionsplan zu überarbeiten und auszubauen.
«Es muss mehr getan werden»
«Es sind zwar Fortschritte zu verzeichnen, dennoch muss noch mehr getan werden», sagte Sportminister Romain Schneider auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Am Konzept an sich wird nichts geändert, denn «Bewegung und eine ausgewogene Ernährung gehen Hand in Hand», so Schneider weiter. Beides sind wichtige Faktoren einer gesunden Lebenseinstellung.
Deshalb verfolgt der Aktionsplan drei Ziele: Sensibilisieren und informieren, sich gesund und ausgewogen ernähren, die körperliche Betätigung, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, fördern.
Bis jetzt wurden über 150 Projekte im Rahmen der «Gesond iessen – méi bewegen»-Aktion, von Schulen, Gemeinden, Vereinen u.v.m., in die Wege geleitet.
Körperliche Bewegung
Vor allem die körperliche Betätigung soll in dem erneuerten Aktionsplan verstärkt gefördert werden. «Der neue Aktionsplan wurde vom Regierungsrat abgesegnet und steht zudem im Haushaltsentwurf für 2012, was uns ganz neue Türen öffnet», so der Sportminister.
Wenn der Haushaltsentwurf fürs kommende Jahr erst einmal im Parlament verabschiedet wurde, wird ein Posten für die Koordination des Aktionsplans geschaffen, sowie eine Halbtagsstelle für die administrative Arbeit, die durch das Projekt anfällt.
Das gesamte Dossier lesen in der Donnerstag-Ausgabe des Tageblatt.
Zu Demaart
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