Bei den Männern kamen die besten Läufer – wie es im Vorfeld schon zu erwarten war – wieder aus Afrika. Der Vorjahreszweite Kibet, der sich bei seinem letzten Auftritt in Diekirch nur knapp seinem Landsmann Albert Rop geschlagen geben musste, konnte sich diesmal als Schnellster feiern lassen. Somit siegte der Gewinner des IAAF-Country-Rennens in Brüssel vor Dame Tasama (Äthopien, 5.000-m-Bestzeit: 13:12). Der dritte Platz ging an den aktuellen Junioren-Weltmeister über 3.000 m, den 16-jährigen Äthiopier Yomif Kejelcha.
Bei den Damen konnte Eleni Gebrehiwot ihren Erfolg vom Vorjahr eindrucksvoll bestätigen. Die Athletin des TV Wattenscheid, die auf ihre Einbürgerung in Deutschland wartet, siegte auf der leicht veränderten Strecke in 20:28. Lange Zeit konnte ihr die Belgierin Almensh Belete, die den Eurocross im Jahr 2012 schon mal gewann, Paroli bieten. Jedoch musste die Vierte der Cross-EM 2012 zwei Runden vor Schluss abreißen lassen und lief als Zweitplatzierte über den Zielstrich. Sabrina Mockenhaupt (Deutschland) komplettierte das Treppchen.
Keine Zweikämpfe
Aus einheimischer Sicht blieb der große Showdown zwischen der luxemburgischen Elite aus. Zwar griff Pol Mellina (Celtic) zum ersten Mal in dieser Saison ins einheimische Cross-Geschehen ein, jedoch musste er sich seinen ärgsten Widersachern Christian Thielen, David Karonei (beide CSL) und Pascal Groben, die aus diversen Gründen nicht an diesem Event teilnahmen, nicht stellen. Somit konnte Mellina später als bester Luxemburger (16. im Gesamtklassement) die Ziellinie auf dem anspruchsvollen Kurs überqueren. Der 25-Jährige zeigt sich also auch nach der spontanen Trainingseinheit in der Algarve (Portugal) weiterhin in prächtiger Verfassung und wird in diesem Jahr sicherlich der zu schlagende Läufer bei den nationalen Meisterschaften in Düdelingen am 2. März sein. Mit fast 2′ Rückstand lief Routinier Vincent Nothum (CAB), der weiterhin Rennen sammelt, um wieder in Form zu kommen, als zweiter Luxemburger ein. Lokalmatador Christian Molitor wurde dritter Luxemburger. Yannick Lieners (CAB), der in einer früheren Phase des Rennverlaufs respektabel unterwegs war, musste wegen einer noch nicht ganz überstandenen Erkältung frühzeitig aufgeben.
Bester FLA-Athlet wurde Yonas Kinde (CAB). Nachdem Kinde beim Trierer Silvesterlauf guter Fünfter geworden war, konnte er nun im zweiten Vergleich mit der internationalen Konkurrenz mit einem exzellenten vierten Rang überzeugen.
Bei den Damen landeten die zwei einzigen Luxemburgerinnen, Liz Weiler und Claudine Heck-Gilson (beide CAD), im hinteren Schlussklassement.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können