Dienstag13. Januar 2026

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42. Platz für Lis Fautsch

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Für Lis Fautsch sollte es am Donnerstag, im Feld der 64 Weltbesten Degenfechterinnen, nicht für den erhofften Sprung ins Sechzehntelfinale reichen.

Nach ihrer überzeugenden Leistung in der Gruppenphase brauchte die Sportsoldatin nicht im 128er-Feld anzutreten und war sofort für die Runde der Besten 64 qualifiziert. Damit war ihre Zielsetzung, ein Platz unter in den Top-100, bereits mehr als erfüllt.

Am Donnerstag stand sie der 26-jährigen Mara Navarria gegenüber. Die Italienerin wird in der Weltrangliste derzeit, wegen einer Baby-Pause, nur auf Position 112 geführt. In ihrem Palmarès stehen jedoch immerhin ein zweiter Platz bei der EM 2010 sowie WM-Bronze im Einzel und Silber mit der Mannschaft ein Jahr später. In ihrem ersten Wettbewerb seit den Olympischen Spielen zeigte Navarria eindrucksvoll, dass sie nichts von ihrer Klasse eingebüßt hat.

Gegen Lis Fautsch lag sie schnell mit 3:0 in Führung. Die Luxemburgerin konnte danach drei Treffer zum Ausgleich setzen. Ende des ersten Drittels lag die Italienerin mit 5:3 in Führung. Diese baute sie in den nächsten drei Minuten zum Stand von 7:13, aus der Sicht von Fautsch, aus. Im letzten Abschnitt ging es dann sehr schnell. Nach 13″ stand es 9:15 zu Ungunsten der Luxemburgerin. Der Traum einer Platzierung unter den Besten 32 war zwar dahin. Am Ende sprang jedoch ein hervorragender 42. Platz unter 153 Konkurrentinnen heraus.

Training zahlt sich aus

„Schade, dass ich so schnell in Rückstand geraten bin. Danach konnte ich den Anschluss nicht mehr finden. Vielleicht war ich im ersten Drittel zu passiv. Navarria hat ihre Aktionen sehr stark durchgezogen. Sie ist eine sehr starke Fechterin und lag vor einem Jahr noch auf Platz zwölf der Weltrangliste. Schade, dass ich gleich auf sie traf. Mit meinem Resultat bin ich dennoch zufrieden“, so Fautsch, der dieses ausgezeichnete Resultat locker zum Sprung von Rang 101 unter die Top-100 reichen wird.

Das Training in der deutschen Fechthochburg Heidenheim, unter professionellen Bedingungen, hat sich demnach bereits nach knapp einem Jahr bezahlt gemacht.