Dienstag13. Januar 2026

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329 Teilnehmer aus 19 Ländern

329 Teilnehmer aus 19 Ländern
(AFP/Aleksi Tuomola)

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Die Karate-Europameisterschaft findet morgen Samstag in der Coque auf Kirchberg statt und wird im Wado-Kai-Stil ausgetragen.

In dem Jahr, als dem Karatesport die Türen zur Aufnahme ins Olympiaprogramm (2020 in Tokio) geöffnet wurden, ist Luxemburg Gastgeber einer Europameisterschaft. Sie wird im Wado-Kai-Stil ausgetragen.

Wado Kai, oder Wado Ryu, ist die ruhigere Stilrichtung im Karate, bei der die Energie des Angriffs durch Umlenken und Ausweichen ins Leere laufen gelassen und anschließend oder gleichzeitig durch Hebel-, Wurf-, Tritt- oder Schlagtechniken gekontert wird. Der Stil wurde vom Japaner Ohtsuka Hironori gegründet, er besteht seit 1934. „Wado“ bedeutet übersetzt „Weg des Friedens“ und „Ryu“ bedeutet so viel wie „Schule“. In Luxemburg ist der Wado Kai weniger verbreitet, er wird/wurde vornehmlich von Kayl und Mamer bevorzugt.

Premiere 2012

2012 nahm die FLAM erstmals an einer internationalen Meisterschaft teil, an den 40. Wado-Kai-Europameisterschaften in St. Pölten (AUT). Am Samstag ist der Kampfsport-Verband selbst Gastgeber einer solchen EM, die in der Coque auf Kirchberg in ihre 43. Auflage geht. Im vergangenen Jahr traf man sich in Varese (ITA), zwölf Monate zuvor in Budapest (HUN).

Für die „43rd European Karate Wado Kai Championship“ sind 329 Wettkämpfer aus 19 Ländern gemeldet. Sie werden an einem einzigen Wettkampftag 457 Einsätze in fünf Altersklassen (U14 bis Seniors) bestreiten. Mit 80 Meldungen stellt Ungarn die größte Delegation, vor Luxemburg (56), Schweiz (49), Schottland (44), Italien (40), England (30), Belgien, Rumänien (22), Niederlande, Österreich (19), Deutschland (18), Frankreich (17), Irland (10), Bosnien, Dänemark (8), Wales (7), Portugal 4, Aserbaidschan (3) und Armenien (1).

Die FLAM wird bei dieser EM nicht nur mit lauter Spezialisten wie André Bichel (Kata) angreifen, auch die „normalen“ Karatekas werden die Luxemburger Farben vertreten. Allen voran Jenny Warling (Sen.), Cassy Schmit (Sen. und U21), Allison Berna (U18) und Philippe Biberich (Sen. und U21) usw.. Es gibt aber auch ein Wiedersehen mit einer Athletin, die ihren Kimono eigentlich schon an den Nagel gehängt hat: Sonja Steland.

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