Ein Standpunkt von Dan Kersch und Sacha Pulli*
«Den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren», ist laut Artikel 1 der Charta der Vereinten Nationen eines der Hauptziele der Weltorganisation. Würde die UNO ausschließlich an ihrem ersten Artikel bemessen, müsste man sie wohl als Totalausfall bezeichnen. So hat zum Beispiel das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung weltweit 20 Kriege und 385 Konflikte im Jahre 2017 gezählt.
Aber auch das Versagen der sogenannten westlichen Außenpolitik ist augenfällig. Die Europäische Union spricht trotz einer gemeinsamen Außenbeauftragten immer öfters mit gespaltener Zunge. Die NATO, einst gepriesen als Verteidigerin der westlichen Werte, verstrickt sich zunehmend in ihre eigenen Widersprüche.
@Horst: Miltärische Aufrüstung ist nicht zu rechtfertigen, ob in Ost oder West. Allerdings heben wir Westler den Stinkefinger nicht zu hoch, hat doch gerade ein Nato Partner, die elementarsten Menschenrechte mit Füßen getreten, seinen Nachbarn agressiert. Zur Erinnerung, die Nato wurde als reines Verteidigungsbündnis gegründet, stillschweigend duldet man den Angriffskrieg des Nato Partner Türkei gegen die Kurden, unterstützt das blutige Vorgehen noch mit Waffen.
"...was allerdings ihrer Bevölkerung als absolut notwendige Maßnahme zum Schutz vor möglichen Übeltäter, gemeint ist Putin, verkauft wird." Erklären sie bitte wie sie dazu stehen, dass Schweden und Finnland, beides Staaten die wohl kaum als Kriegshetzer bekannt sind, die Wehrpflicht wieder eingeführt haben, bzw. die Reservearmee deutlich vergrößert haben. Diese Lichtgestalten der Blockfreiheit trauen offensichtlich Putin-Russland nicht. Der tiefere Hintergrund dürfte in einerm Menschen- und Gesellschaftsbild liegen, welches dem Russlands diametral entgegensteht. Putin hat zum ersten mal Staatsgrenzen seit dem 2.WK mit Gewalt verändert und erklärt sich mit accord des orthodoxen Klerus zur Schutzmacht ethnischer Russen. Wenn Staatsgrenzen dem entgegenstehen werden sie beseitigt. Das "Sammeln Russischer Erden" und "Heim ins Reich" sind dieselbe ethno-nationalistische Expansionspolitik. Dieses Verhalten rechtfertigt Misstrauen und ausreichende Rüstung.
@Monavisa: Et muss een och geint den Stroum schwammen, fir seng Idealer ze verteidegen.
Ein europäisches Bündnis ? Mit wem, bitte ? Die Gesamt-EU hat bis dato keine gemeinsame Aussenpolitik definiert ohne die eine gemeinsame Sicherheitspolitik nicht funktioniert. Man ist sich schlicht nicht einig darüber wann, wie und wo Militär eingesetzt werden kann, muss und soll. Andere Frage. Wer soll dieses Militär führen ? Schon hier geht das historiengeschwängerte Geschrei los wenn luxemburgische Soldaten in Litauen unter deutscher Führung ihre Mission abarbeiten. Deutschland kann derzeit als einziger europäischer Staat ein teures Militär bezahlen. Besser sollte man "könnte" schreiben. Stellen sie sich den Aufschrei der Gerechten vor wenn D wieder stärkste europäische Militärmacht wäre. Die NATO unter US-Führung ist u. bleibt alternativlos weil die Europäer uneinig sind und bleiben, d.h. ein Papiertiger.
Ech wees net firwaat den Artikel gudd ass.... Déi ganz Weltgeschicht besteet dach nëmmen aus dem ausspillen an ausgespillt ginn vum Féind a Frenn. Ugefaang béi den Ägypter, iwert d'Griechen bis bei d'Réimer an wéider iwert d'Franken zu den heitegen Natiounen.
Déi Damm huet vläit de falsche Brëll op... :-)
@freak68 : Ein Minister der Mitglied im "Friddenskomitee" war, jetzt einer Regierung angehört die die höchsten Militärausgaben der letzten Jahrzehnte zu verbuchen hat, ist für mich unglaubig.Als ehemaliges Mitglied des "Friddenskomitee" ,der Friedensbewegung fühle ich mich durch solch eine Politik ehemaliger Weggefährten verarscht.
Das Konzept NATO ist sowas von überlebt und sollte abgeschafft werden! Eine europäisches Bündnis ohne USA und Türkei wäre eine bessere Lösung
All Respekt fir di zwee Sozien do !!! Géif et där nëmmen méi op der Welt ginn, dann hätte mer vill Problemer manner...
D'Manéier, wéi di Dame um Bild hier Waff am Grapp huet, ass s..geféierlech. Dat geht hierem Noper riicht an de Kapp.