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Digitale Arbeitswelt unter der Lupe

Digitale Arbeitswelt unter der Lupe

Die Menschen in Luxemburg haben vergleichsweise wenig Angst davor, durch den technischen Fortschritt ihren Job zu verlieren.

Auf 140 Seiten beschäftigt sich eine neue Studie mit der Digitalisierung. Kofinanziert wurde die Untersuchung vom Arbeitsministerium, der Arbeitnehmer- und der Handelskammer. Durchgeführt wurde sie von den deutschen Instituten ZEW und ISO. Ziel der Studie sei es, die Entwicklung der Digitalisierung und ihre möglichen Auswirkungen auf die Arbeitswelt aufzuzeigen und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen vor dem Hintergrund der luxemburgischen Wirtschafts- und Arbeitsmarktstruktur zu diskutieren, heißt es in der Einleitung der Studie.

Für den Präsidenten der Arbeitnehmerkammer, Jean-Claude Reding, ist die neue Untersuchung gewissermaßen eine Ergänzung der Rifkin-Studie, die der amerikanische Autor für die Luxemburger Regierung angefertigt hatte und die kritisiert worden war, weil in ihr nicht genug über soziale Aspekte geschrieben worden sei. Das erklärte er am gestrigen Freitag bei der Präsentation der Studie im Arbeitsministerium. Die Wissenschaftler werteten einerseits bestehende Zahlenreihen aus, etwa jene des Statec, von Eurostat oder der OECD und führten qualitative Interviews mit 18 «Experten» aus verschiedenen Organisationen: Vertreter der Unternehmen und der Arbeitnehmer, Gewerkschaften, Bildungseinrichtungen, Ministerien und Kammern.

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