Donnerstag8. Januar 2026

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Zwischen Kontinuität und Erneuerung

Zwischen Kontinuität und Erneuerung
(Fabrizio Pizzolante)

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Am 19. September feiert Radio 100,7 sein 20-jähriges Bestehen. Derzeit befindet sich der Sender in einer Übergangsphase.

Neuer Direktor, neues Gebäude, neues Programm. Beim Radio 100,7 gibt es eine ganze Reihe an Veränderungen. Dennoch will sich der soziokulturelle Sender auch in Zukunft selbst treu bleiben und ein qualitativ hochwertiges Angebot im Interesse der Zuhörer anbieten. Der öffentlich-rechtliche Hörfunksender hat als „service public“ sowohl eine kulturelle als auch eine Informationsmission. „Das Publikum ist unser Auftraggeber“, sagte am Dienstag der neue Direktor des Radios, Jean-Paul Hoffmann.

Hoffmann erklärte, man wolle zwar neue Akzente setzen, sich aber gleichzeitig in die Kontinuität einschreiben. Folglich stellt das abgeänderte Programmraster auch keinen Bruch mit dem bisherigen dar. Die Grundstruktur bleibt bestehen, wird aber mit neuen Elementen aufgefrischt. Eine Neuheit ist der Nachrichtenüberblick um 18.30 Uhr, der zu den bereits bestehenden Nachrichten hinzukommt. Aber auch im kulturellen Bereich gibt es Neuerungen wie z.B. die „Grande soirée littéraire“, die mindestens einmal pro Monat am Freitagabend zu hören ist.

Rückblick auf 20 Jahre Kultur

Im Vorfeld der Wahlen gibt es neben den offiziellen Rundtischgesprächen auch 15 „face-à-face“, bei denen die Vertreter der neun Parteien, die zur Wahl antreten, zu Wort kommen. Doch auch zwei Gewerkschaftsvertreter und ein Repräsentant des Patronats werden an diesen Gegenüberstellungen teilnehmen.

Im Rahmen des 20. Geburtstags des Senders blickt Radio 100,7 dann auch auf die Entwicklungen im Bereich der Kultur in den vergangenen 20 Jahren zurück. Dies gilt sowohl für die Luxemburger Musik, die Museen, die Filmbranche als auch für die Theaterszene. Ziel des Radiosenders ist es, seine Zuhörerschaft zu erweitern. Deshalb steht die Inbetriebnahme einer zweiten Sendefrequenz weiterhin auf der Liste der Desiderata.

Weitere Baustellen, die in Zukunft noch in Angriff genommen werden sollen, sind der Internetauftritt des Radiosenders sowie der Umgang mit der Vielsprachigkeit in Luxemburg. Der neue Sitz des Radios auf Kirchberg bietet die benötigte Infrastruktur und die Technik, um den künftigen Anforderungen gerecht zu werden. Das Budget des Umbaus und des Umzugs in das neue Gebäude, das eine Fläche von 1.800 Quadratmetern hat, betrug 3,64 Millionen Euro. Insgesamt wurden 2,5 Kilometer Glasfaser, 2,6 km Antennenkabel, 9,2 km Stromkabel und 17,4 km Datenkabel verlegt.