Bei einem Zugunglück in New York sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Die Passagiere starben als der Vorortzug am Sonntagmorgen (Ortszeit) in der Bronx entgleiste. 63 Zuginsassen wurden verletzt, elf von ihnen schwer.
Alle sieben Waggons sprangen nach Angaben der Verkehrsbetriebe gegen 7.20 Uhr (Ortszeit) in einer Kurve im Stadtteil Bronx aus noch ungeklärter Ursache aus den Gleisen. Der Zug war der Betreibergesellschaft zufolge mit etwa 150 Fahrgästen und damit zur Hälfte besetzt. An einem Werktag hätte es noch schlimmer kommen können – dann sind Pendlerzüge ins Stadtzentrum zur Rushhour in der Regel voll besetzt.
Auch Stunden nach dem Unglück waren noch Dutzende Rettungskräfte und Feuerwehrleute im Einsatz. Sie zogen Fahrgäste aus den Trümmern und suchten nach Überlebenden. Ein Wagen war so weit aus den Schienen gesprungen, dass er in den Hudson River zu rutschen drohte. Taucher der Polizei suchten deshalb auch im Wasser nach Opfern, auch wenn den Behörden zufolge wohl niemand in den Fluss stürzte.
Gouverneur Andrew Cuomo sagte an der Unglücksstelle, inzwischen seien wohl alle Vermissten ausfindig gemacht worden. Eine Untersuchung sei eingeleitet worden. Ziel der Bahn war der Zentralbahnhof in Manhattan. In dem Streckenabschnitt war dem Betreiber Metro-North zufolge erst im Juli ein Güterzug entgleist.
Zu Demaart




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