Jean-Claude Bernardini und Raymond Kapuscinsky (OGBL-Verantwortliche) schilderten die Lage:
Trotz Gewinnen, die das Unternehmen macht, und nach einem Audit, das der Gewerkschaft allerdings nicht vorliegt, kündigte die Direktion Ende vergangener Woche der Betriebsdelegation an, sechs Mitarbeiter entlassen zu wollen. Dies allerdings ohne „Plan de maintien dans l’emploi“.
Aus diesem Grund hat der OGBL das Konjunkturkomitee mit dem Dossier befasst.
Interimärkräfte
Hinzu kommt, dass das Unternehmen mit rund 230 Beschäftigten seit längerem auf Interimärkräfte zurückgreift, von denen manche länger als ein Jahr dort arbeiten und – so Bernardini – längst eingestellt worden sein könnten.
Während der gestrigen Protestaktion bereitete der OGBL die Belegschaft darauf vor, dass weitere Aktionen folgen werden, wenn die Direktion nicht einlenkt, und richtete ein entsprechendes Angebot zu Gesprächen an die Betriebsführung.
Zu Demaart
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