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Zahlungsbilanz 1,6 Milliarden im Plus

Zahlungsbilanz 1,6 Milliarden im Plus

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Die Zahlungsbilanz des Großherzogtums wies im ersten Quartal 2013 einen Überschuss von 1,6 Milliarden Euro auf. Das sind 370 Millionen weniger als im Vorjahreszeitraum.

Im ersten Quartal des vergangenen Jahres hat sich vor allem der Überschuss bei den Finanzdienstleistungen und den anderen Unternehmensdienstleistungen um 237 Millionen auf 17,4 Milliarden Euro erhöht. Das geht aus den neuesten Zahlen der Statistikbehörde Statec hervor.

Gleichzeitig ist aber auch das Defizit beim Warenverkehr um 314 Millionen Euro auf 5,14 Milliarden Euro gestiegen, was vor allem auf einen rückläufigen Export in Höhe von 133 Millionen Euro und einen gestiegen Wert der Importe von 181 Millionen zurückzuführen ist.

Importe legen zu, Exporte fallen

Im gleichen Zeitraum hat sich auch das Defizit bei den grenzüberschreitenden Einkommenszahlungen von 9,94 auf 10,47 Milliarden Euro erhöht.

Dabei handelt es sich vor allem um Zahlungen an ausländische Investoren, die ihr Geld in Luxemburg angelegt haben, wie die Auszahlung von Dividenden oder Zinsen. Zu einem weitaus geringeren Teil beinhaltet dieser Posten auch die Gehaltszahlungen an Grenzgänger.

(Stefan Osorio-König/Tageblatt.lu)