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Zahlreiche Tote bei Zugunglück in Süditalien

Zahlreiche Tote bei Zugunglück in Süditalien
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Ein Zugunglück schockt Italien. Bei einer Kollision von zwei Personenzügen in Süditalien sind bis zu 20 Menschen gestorben. Es gibt zahlreiche Verletzte.

Bei einem schweren Zugunglück im Süden Italiens sind am Dienstag viele Menschen ums Leben gekommen und dutzende weitere verletzt worden. Es seien mindestens 20 Menschen gestorben, sagte der Vizepräsident der betroffenen Provinz am Dienstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa. Er rief zu Blutspenden auf. Wie die Feuerwehrleitung in Bari weiter mitteilte, stießen in der Region Apulien zwei Züge mit jeweils vier Waggons frontal zusammen. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Stadt Andria bei Bari.

Auf Fernsehbildern waren Rettungskräfte zu sehen, die sich bemühten, Zuginsassen aus zertrümmerten Waggons zu befreien. Dutzende Rettungsfahrzeuge, Krankenwagen, Polizisten und Feuerwehrleute befanden sich am Unglücksort. Der Chef der Verkehrspolizei von Andria, Riccardo Zingaro, sagte Journalisten, einige der Waggons seien «vollständig verknautscht». Viele der von den Rettungskräften befreiten Menschen seien verletzt.

Renzi fordert Aufklärung

Ministerpräsident Matteo Renzi brach eine Rede in Mailand ab und kündigte seine sofortige Rückkehr nach Rom an. «Das ist ein Augenblick für Tränen, in dem wir arbeiten müssen, um die Opfer und Verletzten zu bergen», sagte er. Die Tragödie müsse umfassend aufgeklärt werden, fügte er hinzu.

Ermittler schlossen menschliches Versagen nicht aus. Einer der beiden Züge soll an einem Bahnhof auf grünes Licht gewartet haben und dann auf der eingleisigen Strecke zwischen den Städten Corsato und Andria gefahren sein.

Ende Juni 2009 waren bei einem schweren Zugunglück in der toskanischen Küstenstadt Viareggio 26 Menschen ums Leben gekommen. Damals entgleiste ein Güterzug, ein mit Flüssiggas gefüllter Waggon explodierte. Es war das schwerste Zugunglück in Italien seit mehr als 20 Jahren.

Der italienische Regierungschef Matteo Renzi verlangte eine schnelle Aufklärung, wer an dem Unglück Schuld sei.

Auf Fernsehbildern waren Rettungskräfte zu sehen, die sich bemühten, Zuginsassen aus zertrümmerten Waggons zu befreien. Ende Juni 2009 waren bei einem schweren Zugunglück in der toskanischen Küstenstadt Viareggio 26 Menschen ums Leben gekommen. Damals entgleiste ein Güterzug, ein mit Flüssiggas gefüllter Waggon explodierte. Es war das schwerste Zugunglück in Italien seit mehr als 20 Jahren.

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