Donnerstag15. Januar 2026

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Zahl der Einbrüche nimmt überhand

Zahl der Einbrüche nimmt überhand
(dpa/Symbolfoto)

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Mehr als 20 Einbrüche in den vergangenen Stunden in Luxemburg. Die Polizei spricht von einer "Masche" der Täter. Diese sind aber meist schneller als die Ermittler.

In den vergangenen 48 Stunden werden wieder zahlreiche Einbrüche und Einbruchsversuche gemeldet. Die Liste ist lang:
Keispelt: rue de Kehlen. Kleinbettingen: rue de Steinfort.
Mamer: rue Mameranus und rue Gaaschtbierg.
Belvaux: rue Grand Duchess Charlotte.
Frisange: Munnerefferstrooss. Koerich: rue de la Fontaine und in der rue Principale.
Bridel: rue Paul Binsfeld.
Kayl: rue Jules Wilhelm.
Esch-Alzette: Place de l’Europe. Capellen: route d’Arlon.
Helmdange: rue Kennedy
Arsdorf: rue de la Mairie.
Luxemburg-Stadt: rue Nicolas Martha, rue de la Toison d’Or, rue du Fort Wallis, rue Joseph Leydenbach, rue de Beggen, av. Pasteur und rue Kennedy.

In der grauen Herbstzeit hat die Hochsaison der Einbrecher begonnen. Die frühe Dämmerung kommt den Langfingern entgegen. Sie sehen auf den ersten Blick, ob jemand zu Hause ist oder nicht. Die Polizei spricht derzeit von einer «Masche» der Einbrecher. Sie klingeln an der Haustür um sich zu vergewissern, ob jemand da ist. Dabei wird meistens unter anderem nach den Weg oder Wasser gefragt.

Polizei bittet um Hilfe

Öffnet niemand, werden die Einbrecher aktiv und steigen meistens über die Rückseite des Hauses ein. Die Diebe haben es hauptsächlich auf Elektrogeräte wie Fotoapparate, Laptop, Schmuck und natürlich Bargeld abgesehen.

Bei der Zahl der Einbrüche und der Aufklärung hinkt die Polizei hinterher. Die Aufklärungsquote ist gering, da die Täter meist gut organisiert und vernetzt sind. Zudem können sie sich schnell über die Grenzen absetzen. Die Polizei bittet die Bevölkerung jetzt um Hilfe. Verdächtige Personen oder Beobachtungen sollen sofort unter der Notrufnummer 113 gemeldet werden. «Nur so können diese auf frische Tat ertappt werden,» heißt es am Sonntag von der Polizei.