Freitag30. Januar 2026

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Yves Bouvier zieht sich zurück

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Der Genfer Geschäftsmann zieht sich laut einer Pariser Presseagentur aus der Verwaltung des Freeports in Luxemburg zurück.

Yves Bouvier gibt sein Amt an der Spitze des Luxemburger Freeports angeblich auf. Das meldete am Dienstag die Pariser «Art Media Agency» (AMA). Ihr soll eine diesbezügliche Pressemitteilung des Luxemburger Freeports vorliegen, heißt es. Es seien schon Vorbereitungen für die Nachfolge Bouviers an der Spitze des Freeports imgange, so die AMA weiter.

Bouvier bleibe aber der Hauptaktionär und Mitglied des Verwaltungsrats, betonte am Deinstag sein Anwalt. Sein Mandant wolle sich auf die Gerichtsaffären, die gegen ihn laufen und seine anderen Geschäfte konzentrieren, so der Rechtsbeistand weiter. Der Genraldirektor des Freeports auf Findel, David Arendt wollte am Dienstag die Information nicht kommentieren. Er werde sich Ende der Woche dazu äußern, so Arendt.

Illegale Geschäfte?

Gegen Bouvier, der den Luxemburger Freeport konzipierte und seine Bauphase überwachte, läuft derzeit ein Ermittlungsverfahren wegen Betrug und «Komplizenschaft an Geldwäsche «. Der milliardenschwere russische Oligarch Dmitri Rybolowlew wirft Bouvier vor, ihm überteuerte Meisterwerke verkauft haben. Bouvier wies die Vorwürfe zurück.

In der Kunstwelt genießt Bouvier bisher einen guten Namen. 2013 zerbröckelte aber langsam sein Image, als sein Name im Zusammenhang mit dem Verkauf von Bildern des Kunstfälschers Wolfgang Beltracchi in Zusammenhang gebracht wurde. Medien zufolge war Yves Bouvier an einem millionenschweren Handel mit falschen Bildern der klassischen Moderne beteiligt.