Die Beamtendelegation der Escher Gemeinde ist am Dienstag geschlossen zurückgetreten. Alain Spies, Präsident der Beamtendelegation, erklärte gegenüber dem Tageblatt, dass insbesondere die Ungleichbehandlung und die miserable Kommunikation des Schöffenrats den Ausschlag gegeben hätten. So würden einige Beamte bevorzugt behandelt, ohne dass der Delegation eine Begründung dafür mitgeteilt werde.
Auch das Thema Sicherheit habe beim Rücktritt eine Rolle gespielt, so Spies. Im Rathaus sei beispielsweise noch immer kein Evakuationsplan aufgehängt worden, obwohl die Beamtendelegation schon seit zwölf Jahren danach frage.
Die Delegation, die aus sieben Mitgliedern (6 FGFC- und 1 OGBL-Vertreter) und sieben stellvertretenden Mitgliedern besteht, trat geschlossen zurück. Sie vertritt rund 340 Beamte der Stadt Esch. «Wir lassen uns nicht für fremde Ziele vereinnahmen. Entweder arbeiten wir transparent, ehrlich und gleichberechtigt zusammen oder gar nicht, heißt es am Dienstag in einer Mitteilung der FGFC (Fédération
Générale de la Fonction Communale).
Zu Demaart
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