Am letzten Freitag wurde die Touristen-Saison 2016 von der Staatssekretärin im Tourismusministerium Francine Closener und der hauptstädtischen Bürgermeisterin mit dem Event «Explore Luxemburg» offiziell eröffnet. Am Montag dann fand in Luxemburg die traditionelle Emaischen statt. Am Donnerstag nun wurde eine erste Bilanz gezogen.
Insgesamt wurden vom Luxembourg City Tourist Office (LCTO) 9.284 «Kontakte» gezählt. Im Info-Büro meldeten sich von Freitag bis Montag insgesamt 3.937 Personen. Das seien weniger, Besucher, als im letzten Jahr gewesen, wird in einer Mitteilung des Tourismus-Büros betont. 3.710 Touristen besichtigten während der Osterfeiertage die Kasematen. Hier hätte sich die Besucherzahl im Vergleich zum letzten Jahr nicht viel verändert, so das LCTO. Nach zwei Jahren des Zuwachses sei die Zahl der Menschen, welche an den Führungen durch die Hauptstadt teilnehmen, in diesem Jahr aber wieder zurückgegangen. Mit einem Minus von 13 Prozent befände man sich nurmehr auf dem Niveau von 2013. Die Zahl der Touristen, die über die Feiertage Luxemburg-Stadt besuchten habe sich insgesamt um 8,5 Prozent verringert, so die traurige Bilanz. Der LCTO macht vor allem die Terror-Angst nach den Brüsseler Anschlägen und das nass-kalte Wetter für den Besucherrückgang verantwortlich.
Keine weiten Wege
Bei den Nationalitäten kommen die meisten Besucher immer noch aus den Nachbarländern, allen voran Deutschland (26 Prozent), vor Frankreich (16 Prozent), den Niederlanden (4 Prozent) und Belgien (2 Prozent). Sechs Prozent der Touristen kommen aus Luxemburg.
Um den Touristen die Gelegenheit zu geben, die Bock-Kasematen zu entdecken wurden die Öffnungszeiten geändert. Ab dem 1. April , bis zum 30. September sind sie zwischen 10.00 und 20.30 Uhr geöffnet. Vom 1. Oktober bis zum 6. November können die unterirdischen Gänge von 10.00 bis 17.30 Uhr besichtigt werden. Der letzte Einlass findet immer eine halbe Stunde vor der offiziellen Schließung statt.
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