Dienstag20. Januar 2026

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«Wat net däerf sinn, ass net»

«Wat net däerf sinn, ass net»
(Finn Overdick)

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So der Titel eines neuen Buches über die Anschlagsserie in den 1980er in Luxemburg und den anschließenden Prozess 28 Jahre später.

Nach 177 Prozesstagen endete im Juni 2014 der Prozess um 20 Attentate zwischen 1984 und 1986 in Luxemburg. Wer hinter der sogenannten Bommeleeër-Affäre steckt, wurde nicht herausgefunden. Allerdings wurden bristante Details über das Funtionieren oder Nichtfunktionieren des Sichereitsapparates, Machtkämpfe, Lügengeschichten und blindem Kadavergehorsam publik. Selbst die Monarchie geriet ins Kreuzfeuer der Richter.

In dem Buch «Wat net däerf sinn, ass net» arbeiten «Revue»-Chefredakteur Laurent Graaff, «Lëtzebuerger Journal»-Chefredakteur Claude Karger und der Gerichtschroniker Pierre Welter (Lëtzebuerger Journal) die Ereignisse rund um den Prozess, die Vorgeschichte und die Folgen der Affäre auf.

Weitere Ermittlungen

«Nach dem Prozess-Ende war für uns schnell klar, dass wir alles in einem Buch zusammenfassen wollten, erklärt Claude Karger am Freitag bei der Veröffentlichung. Die drei Autoren sprechen dabei vom explosivsten Justizdossier in der Geschichte Luxemburgs.

Zur Zeit wird gegen fünf hochrangige ehemalige Gendarmen und einem amtierenden Chefkommissar der «police judiciaire» ermittelt. Es handelt sich dabei um Aloyse Harpes, damals Kommandant der Gendarmerie, Pierre Reuland, ehemaliger Generaldirektor der Polizei, Guy Stebens, ehemalige Generalsekretär der Polizei, Charles Bourg, ehemaliger Chef der Gendarmerie, Armand Schockweiler, ehemaliger erster Kommissar bei der Polizeinspektion sowie Marcel Weydert, Kripobeamter und ehemaliges BMG-Mitglied (damalige Spezialeinheit der Gendarmerie).