Man warte weiter auf den Vorschlag der Regierung, so Generalsekretär Romain Wolff im Anschluss an die Vorstandssitzung vor der Presse. Die CGFP verweist weiter darauf, dass die finanzielle Situation beim Staat besser sei als erwartet und man deshalb die gestellten Forderungen natürlich aufrechterhalte.
Die bessere Situation sei u.a. bei verschiedenen Elementen der Budgetvorstellung sichtbar gewesen; ein Budget 2017, dem die CGFP eher positiv gegenübersteht («richtige Richtung»). Man müsse dieses Budget aber zusammen mit der Steuerreform sehen, und hier ist die CGFP nicht mit allem einverstanden.
Nachbessern bei Steuerreform gefordert
Vom Bürger vorfinanziert, nicht genug Maßnahmen für «mono-parentaux», Kapital nicht genug besteuert, der Mindestlohn müsse steuerfrei bleiben – dies sind einige der Kritikpunkte.
Fundamental ist die CGFP der Meinung, dass das Ganze außerdem keine wirklich tiefgreifende Reform ist, sondern eher «punktuelle Änderungen», so Romain Wolff. Das sehe man alleine schon am «Rekordtempo», in dem sie ausgearbeitet worden sei.
«Index ist nicht mehr Lohn»
Des Weiteren wehrt sich die CGFP gegen die oft geäußerte Darstellung, eine Indextranche bedeute mehr Lohn: «Es ist eine nachträgliche Anpassung – und noch nicht mal ganz – an die Preisentwicklung. Von mehr Lohn kann man nur nach einer Gehälterverhandlung sprechen.»
Die CGFP kündigte ebenfalls an, sich am Dienstagmorgen am Protest-Piquet auf Kirchberg gegen CETA beteiligen zu wollen. In dieser Angelegenheit zeige sich, dass sich die Politik zu weit von der Bevölkerung entfernt habe, so Romain Wolff über das Freihandelsabkommen mit Kanada.
Weitere Informationen zu dem Thema in der Dienstagausgabe (18.10.2016) des Tageblatt (Print und E-Paper).
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können