Es war ein stetes Kommen und Gehen in der Garage der LCGB-Zentrale in der rue du commerce in Luxemburg-Stadt. Gegen 20 Uhr hatten sich um die 200 Mitglieder und Sympathisanten eingefunden, um gemeinsam bei Gulaschsuppe und «Ierbesenbulli» die Wahlresultate aus den Betrieben abzuwarten.
Auf einer 2×1,5 Meter großen Leinwand, werden die Resultat angezeigt, sobald sie im Hauptquartier der christlichen Gewerkschaft eintreffen. Der Großteil der Anwesenden interessiert sich offenbar vor allem für die Resultate aus dem eigenen Betrieb. Die meisten nutzen die Zeit zu einem Plausch bei Bier oder Sekt. Unter den Besuchern befinden sich zu dem Zeitpunkt auch die beiden Abgeordneten Michel Wolter und Marc Spautz.
Enttäuscht
In rund 3.500 Betrieben wurden Wahlen zur Personalvertretung abgehalten. In vielen kleineren Unternehmen habe sich der LCGB gegenüber den vorigen Wahlen verbessert. Er sei sogar wieder in einigen Betrieben präsent, wo er nicht mehr vertreten war. Im Bankensektor spricht der LCGB von einem Plus von 40 Prozent im Gegensatz zu 2008.
Enttäuscht zeigte sich Dury mit der Wahlbeteiligung zur «chambre des salariés», die bei rund 35 Prozent liegt. Dies sei auf mehrere Faktoren zurückzuführen: Erstens würden die Grenzgänger aus Belgien und Frankreich ein solches System nicht aus ihrem Land kennen. Nur im Saarland gebe es Vergleichbares. Auch sei die Prozedur durch Briefwahl vielleicht zu kompliziert. Mögliche Varianten wären einen Urnenwahl oder die elektronische Variante. Nach den Wahlen müsste sich die Salariatskammer mit der Fragen auseinandersetzen.
Zu Demaart
































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