Freitag30. Januar 2026

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Verzögerungen bei Luxair-Flügen

Verzögerungen bei Luxair-Flügen

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Am Donnerstag wird an einigen deutschen Flughäfen erneut gestreikt. Luxair-Flüge werden planmäßig durchgeführt. Dennoch kann es zu Verzögerungen bei Flügen von Deutschland nach Luxemburg kommen.

Flugreisende haben es in diesem Jahr nicht leicht. Zu Ausfällen aufgrund des andauernden Winterwetters kommen diverse Streiks, die die Reiseplanung erschweren. Passagiere der Lufthansa müssen sich an diesem Donnerstag in ganz Deutschland auf massive Flugausfälle und Verspätungen gefasst machen. Wegen eines flächendeckenden Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi hat die Fluggesellschaft für den Vormittag von 05.00 bis 12.00 Uhr nahezu das komplette Deutschland- und Europaprogramm gestrichen. Bis zum Mittwochnachmittag erschienen auf der Homepage der Fluggesellschaft rund 500 für Donnerstag abgesagte Verbindungen. Wegen der fehlenden Hinflüge sind darin auch Flüge vom Nachmittag enthalten.

Luxair-Flüge nach Deutschland werden am Donnerstagmorgen planmäßig durchgeführt, so die Luxemburger Fluggesellschaft am Mittwoch. Dennoch weist die Luxair darauf hin, dass Kunden mit Verbindungsflügen besonders in Frankfurt und München mit erheblichen Problemen zu rechnen haben. Da auch die Rückflüge nach Luxemburg sich verzögern könnten, bietet Luxair ihren Kunden die Möglichkeit, ihren Flug kostenlos umzubuchen (auf ein Datum binnen eines Monats).

Vor allem Frankfurt

Zentrum des Warnstreiks soll am Morgen der größte Flughafen Deutschlands in Frankfurt sein, wo die Lufthansa ihr zentrales Drehkreuz unterhält. Auch in Hamburg, Berlin, München, Düsseldorf, Köln und dem von der Schließung bedrohten Standort Norderstedt soll es Aktionen geben, kündigte Verdi in Berlin an. Die Gewerkschaft will mit den Warnstreiks den Druck auf den Arbeitgeber erhöhen, mit dem am Freitag in Seeheim bei Frankfurt die zweite Verhandlungsrunde über die Tarifgehälter von rund 33.000 Lufthanseaten, darunter vor allem Boden- und Serviceeinheiten, angesetzt ist.

Langstreckenverbindungen von Frankfurt, München und Düsseldorf sollten nach Möglichkeit stattfinden, teilte das Unternehmen mit. Die Passagiere werden gebeten, sich über die Internet-Seite www.lufthansa.com über den Status ihrer Buchung zu informieren. Die Gesellschaft verschickte nach Angaben eines Sprechers auch tausende Mails und Kurznachrichten, um ihre Kunden zu informieren. Auf innerdeutschen Verbindungen können die Lufthansa-Tickets über die Homepage einfach in Bahnfahrkarten umgewandelt werden. Grob wird mit mindestens 50.000 betroffenen Fluggästen gerechnet.