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Verschärfte Regeln nach MH370-Fall

Verschärfte Regeln nach MH370-Fall
(AFP/Manan Vatsyayana/ AFP)

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Die UN-Luftfahrbehörde verschärft Regeln für Passagierflugzeuge, damit künftig ein Fall wie das Verschwinden der MH370 schneller geklärt werden kann.

Zwei Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden des Malaysia-Airlines-Fluges MH370 will die UN-Luftfahrtbehörde ähnliche Vorfälle mit strengeren Regeln verhindern. Dazu gehört: Passagierflugzeuge müssen künftig Ortungsgeräte an Bord haben, um die Lage einer Maschine im Notfall im Minutentakt zu übermitteln. Die Rekorder sollen Stimmen im Cockpit nun bis zu 25 Stunden aufzeichnen, um alle Phasen eines Fluges festzuhalten.

Die neuen Vorschriften der Internationale Luftfahrtsorganisation (ICAO) sollen ab sofort und spätestens bis zum Jahr 2021 umgesetzt werden.

Mit ihnen könne eine Unfallstelle umgehend in einem Umkreis von sechs Seemeilen geortet werden, sagte ICAO-Ratspräsident Olumuyiwa Benard Aliu laut der Mitteilung vom Montag im kanadischen Montreal. Ermittler kämen zudem schneller an die Flugschreiberdaten. Such- und Rettungsaktionen würden günstiger.

Die Malaysia-Airlines-Maschine verschwand am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking vom Radar. Das Wrack wird im Indischen Ozean vermutet.

Im Juli 2015 war auf La Réunion vor Südostafrika ein Bruchstück angespült und als Teil von MH370 identifiziert worden. Ob ein weiteres, kürzlich in Mosambik angespültes Trümmerteil zu MH370 gehört, wird noch geprüft.