Ein Gewitter hatte sich direkt über das Festivalgelände geschoben. Mehrere Menschen seien verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher in Mendig in Rheinland-Pfalz.
Ob es Schwerverletzte gab, war zunächst ebenso unklar wie die Zahl der Verletzten. Ein Rettungshubschrauber sei im Einsatz, berichtete der SWR.
Konzerte gestoppt
Die Konzerte wurden vorübergehend gestoppt, so der Sender weiter. Zehntausende Fans mussten zum Auftakt des dreitägigen Musikspektakels zunächst auf dem Gelände weiter ausharren. Nach etwa 45 Minuten gab es zunächst Entwarnung und die Fans marschierten zurück zu den Bühnen.
Trotzdem werde überlegt, das Festival abzubrechen, da immer wieder mit heftigen Gewitter gerechnet werden müsse, so der SWR. Veranstalter Marek Lieberberg sagte demnach, Menschenleben seien wichtiger als Rock ’n‘ Roll.
Nässe und Schlamm hatten den Veranstaltern schon vor Beginn von «Rock am Ring» zu schaffen gemacht. Einige Parkflächen des mit 92.500 Drei-Tages-Karten ausverkauften Festivals mussten gesperrt werden, es kam zu Verzögerungen beim Einlass. Shuttlebusse fuhren zu neuen Ausweichparkplätzen am Nürburgring und zum Koblenzer Hauptbahnhof.
33 Verletzte im Vorjahr
Der Deutsche Wetterdienst hielt es für möglich, dass es am Wochenende in Rheinland-Pfalz lokal zu extremen Unwettern mit Hagel und Starkregen von mehr als 40 Liter pro Quadratmeter kommen könnte. «Ausmaß und Andauer des Unwettergeschehens sind absolut außergewöhnlich», schreiben Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in einem am Freitag
Zu Demaart
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