Laut Wirtschaftsminister Etienne Schneider könnten 240 Jobs bei Luxguard gerettet werden. Das wurde nach einem Treffen im Mutterhaus Guardian in den USA bekannt. Jean-Claude Bernardini vom OGBL freut sich über die Nachricht, spricht aber von einer vagen Aussage.
Aus dem Gespräch des Wirtschaftsministers gehe nicht hervor, ob es tatsächlich einen neuen Ofen gibt, oder ob der Ofen repariert wird. Schneider spricht von 240 Arbeitsplätzen. Dabei geht es um 290 Jobs. «Was passiert mit den anderen,» fragt Bernardini. «Werden diese Plätze abgebaut oder verschwindet eine ganze Produktionslinie?»
Erste Entlassungen
Am Dienstag wurde bekannt, dass die Direktion ab kommender Woche die ersten Angestellten entlassen will. Dabei soll es sich um sechs Beschäftigte handeln. Bernardini spricht von einer Provokation. Laut Gesetz muss ab sieben Angestellten ein Sozialplan ausgearbeitet werden, bei sechs müsse man dies eben nicht tun. Der OGBL-Sekretär hat den Eindruck, dass die Firma in Luxemburg nicht weiß, was im Mutterunternehmen in den USA derzeit geschieht. Mehr Klarheit erhofft sich die Gewerkschaft nach einem Treffen mit dem Wirtschaftsminister.
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