In einer Versammlung des besagten Komitees wurde die Idee, die von der Eisenbahn-Gewerkschaft Syprolux kam, aufgegriffen und diskutiert. Nach einer Analyse der Vorfälle der letzten Zeit kam die Schlussfolgerung : Eine Spezialeinheit muss her um die Sicherheit im öffentlichen Transport zu garantieren. Transportminister François Bausch (déi gréng) will nun einen Brief an Verteidigungsminister Etienne Schneider (LSAP) schicken, um über die Möglichkeit einer solchen Spezialeinheit zu diskutieren.
Genau hier liegt auch das Problem. «Damit zwei Personen ständig Dienst leisten könnten, müssten 12 Personen dieser Spezialeinheit angehören», so Felicie Weycker, Koordinatorin im Transportministerium. Diese Personen seien grundsätzlich Polizisten, würden also die Polizeischule besuchen und dort ihren Abschluss machen. Anschließend würden sie eine Weiterbildung zum Einsatz im öffentlichen Transport machen. Die Polizei kämpft allerdings jetzt schon mit Personalmangel.
Im Ausland schon Usus
Mylène Wagner-Bianchy, Generalsekretärin der Syprolux, erklärt dass solch eine Spezialeinheit im Ausland Usus ist. Die Einführung eines ähnlichen Dienstes in Luxemburg würde weitere Übergriffe auf das Personal, jedoch auch auf Passagiere , größtmöglich verhindern. Der genaue Aufgabenbereich und die juristische Anerkennung dieser «Unité spéciale», müsste allerdings noch ausgearbeitet werden.
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