Vor der Küste Indonesiens hat sich ein starkes Erdbeben ereignet. Die indonesische Erdbebenwarte gab am Mittwochnachmittag eine Tsunami-Warnung aus.
Zu der Stärke gab es zunächst unterschiedliche Angaben: Das Potsdamer Helmholtz-Zentrum gab die Stärke mit 7,7 an, die US-Erdbebenwarte mit 7,9. Japanische Seismologen maßen eine Stärke von 8,3. Das Zentrum des Bebens lag demnach etwa 800 Kilometer südwestlich von Padang in Sumatra in einer Tiefe von 10 Kilometern. Berichte über Opfer und Schäden lagen zunächst nicht vor.
M7.9 #earthquake Southwest of Sumatra, Indonesia https://t.co/Fi1dq8J5Fd pic.twitter.com/yV0kQt8lLh
— USGS (@USGS) 2. März 2016
In Indonesien bebt häufig die Erde. Der südostasiatische Inselstaat liegt in einer seismologisch aktiven Zone, wo es immer wieder zu Erschütterungen und Vulkanausbrüchen kommt. Am 26. Dezember 2004 starben mehr als 200 000 Menschen bei einem gewaltigen Erdbeben und Tsunami im Indischen Ozean mit der Stärke 9,1.
2004 forderte Tsunami 230.000 Tote
Indonesien ist wegen seiner Lage auf dem sogenannten pazifischen Feuerring anfällig für Erdbeben. Am 26. Dezember 2004 löste ein schweres Seebeben im Indischen Ozean einen verheerenden Tsuanmi aus. Etwa 230.000 Menschen kamen ums Leben. Allein in Indonesien gab es etwa 170.000 Todesopfer, die meisten davon in der Provinz Aceh
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