Im Jahr 2014 hatten immerhin 12,6 Prozent aller Arbeitnehmer innerhalb einer Zeitspanne von vier Wochen von Telearbeit profitiert. 2005 waren es lediglich 1,7 Prozent.
Das „Home office“ bietet einige Vorteile: Man arbeitet flexibel und familienfreundlich von zu Hause aus. An Staus oder eine lange Parkplatzsuche muss man keine Gedanken mehr verschwenden. Diese Argumente überzeugen immer mehr Menschen im Großherzogtum. Im Jahr 2005 haben zwar nur 1,7 Prozent aller Arbeitnehmer Telearbeit genutzt, allerdings hat diese Art der Arbeit seitdem einen kleinen „Boom“ erlebt. 2010 waren es immerhin 7,1 Prozent und letztes Jahr wurde ein Höchststand von 12,6 Prozent erreicht.
Auffällig ist, dass mehr Männer (13,9 Prozent) als Frauen (11 Prozent) von zu Hause aus arbeiten. Wenig überraschend, ist diese Art der Arbeit vor allem im Privatsektor (13,3 Prozent) und bei Freiberuflern (25,3 Prozent) beliebt. Diese Zahlen stammen aus der Antwort von Arbeitsminister Nicolas Schmit auf eine parlamentarische Frage des konservativen Abgeordneten Marcel Oberweis. Der LSAP-Politiker weist darauf hin, dass der Staat diese Arbeitsform allerdings nicht fördern will.
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